Forum II Konsequenzen aus G8 mit Katharina Georgi-Hellriegel Moderation durch Anette Sawade, stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Thesenprotokoll von Thomas Engelhardt Zentrale Thesen Die Reform ist gescheitert. Es braucht einen neuen Gesamtentwurf. Die Reform ist an sich gut, aber es hapert an der Umsetzung. Dabei wurde viel gepfuscht(nichts Halbes und nichts Ganzes). Feststellungen und Forderungen: Es braucht ein Gesamtkonzept und kein Stückwerk. G 8 wurde über das bestehende Schulsystem übergestülpt. Wir bräuchten eine ‚neue Schule‘, die auf die derzeitigen gesellschaftlichen Herausforderungen adäquat reagiert. Bei G 8 handelt es sich nur um ein Sparprogramm. G 8 kann nur in Verbindung mit einer guten Ganztagesschule funktionieren. Es muss mehr auf individuelles Lernen gesetzt werden. Die Belastung der SchülerInnen ist zu hoch. Der Lernstoff zu viel. Den SchülerInnen wird ein starkes Effizienzdenken beigebracht. Die Zeit für einen persönlichen Entwicklungs- und Reifeprozess ist gering. Es kommt zu einer erhöhten sozialen Selektion. Wer mithalten können möchte, braucht eine private Unterstützung. Die Lehrer/innenausbildung muss angepasst und rundum erneuert werden. Es braucht mehr individuelle Unterstützung für die einzelnen Schulen vor Ort. Es gibt zu wenig Geld für die konkrete Umsetzung(Hardware wie Mensen, Bücher, Computer etc.) Es ist vollkommen unklar, was 2012 passiert. Hier wird keine Lösung kommuniziert. Es braucht mehr demokratische Beteiligung aller Gruppierungen(SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, außerschulische Vereine etc.).
Konferenzband
Bildungspolitik von unten - zeigen wie es geht! : Bildungskongress im Rathaus Stuttgart am Samstag, den 11. Oktober 2008 ; Veranstaltungsinformation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
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