Konferenzband 
Bildungspolitik von unten - zeigen wie es geht! : Bildungskongress im Rathaus Stuttgart am Samstag, den 11. Oktober 2008 ; Veranstaltungsinformation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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Forum II Konsequenzen aus G8 mit Katharina Georgi-Hellriegel Moderation durch Anette Sawade, stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Thesenprotokoll von Thomas Engelhardt Zentrale Thesen ­Die Reform ist gescheitert. Es braucht einen neuen Gesamtentwurf. ­Die Reform ist an sich gut, aber es hapert an der Umsetzung. Dabei wurde viel ge­pfuscht(nichts Halbes und nichts Ganzes). Feststellungen und Forderungen: ­Es braucht ein Gesamtkonzept und kein Stückwerk. G 8 wurde über das bestehende Schulsystem übergestülpt. Wir bräuchten eine ‚neue Schule, die auf die derzeitigen gesellschaftlichen Herausforderungen adäquat reagiert. ­Bei G 8 handelt es sich nur um ein Sparprogramm. ­G 8 kann nur in Verbindung mit einer guten Ganztagesschule funktionieren. ­Es muss mehr auf individuelles Lernen gesetzt werden. ­Die Belastung der SchülerInnen ist zu hoch. Der Lernstoff zu viel. ­Den SchülerInnen wird ein starkes Effizienzdenken beigebracht. Die Zeit für einen per­sönlichen Entwicklungs- und Reifeprozess ist gering. ­Es kommt zu einer erhöhten sozialen Selektion. Wer mithalten können möchte, braucht eine private Unterstützung. ­Die Lehrer/innenausbildung muss angepasst und rundum erneuert werden. ­Es braucht mehr individuelle Unterstützung für die einzelnen Schulen vor Ort. ­Es gibt zu wenig Geld für die konkrete Umsetzung(Hardware wie Mensen, Bücher, Computer etc.) ­Es ist vollkommen unklar, was 2012 passiert. Hier wird keine Lösung kommuniziert. ­Es braucht mehr demokratische Beteiligung aller Gruppierungen(SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, außerschulische Vereine etc.).