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Wie tickt Thüringen? : Lebenszufriedenheit im Freistaat vor dem Superwahljahr
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Wie tickt Thüringen Lebenszufriedenheit im Freistaat vor dem Superwahljahr sozialer Zusammenhalt und regionale Disparität Knapp zwei Drittel(65,9 Prozent) der in Thüringen Befragten geben an, mit ihrer derzeitigen Lebens­situation sehr oder eher zufrieden zu sein. Etwa ein Drittel(32,2 Prozent) der Befragten signalisiert Unzu­friedenheit. Die insgesamt hohe Zufriedenheit der Befragten zeigt sich nicht in allen Altersgruppen gleichermaßen; sie fällt mit 50,5 Prozent in der Al­tersgruppe der 18- bis 29-Jährigen am geringsten aus. Am größten ist die Zufriedenheit in der Alters­gruppe der 40- bis 49-Jährigen. Hier sind fast drei Viertel(73,3 Prozent) der Befragten zufrieden mit ih­rer derzeitigen Lebenssituation. Mit Blick auf die berufliche Stellung der Befragten lässt sich festhalten, dass die Lebenszufriedenheit mit der Höhe der beruflichen Stellung steigt. Bei den Ar­beiter_innen ist sie mit knapp der Hälfte der Befrag­ten(49,4 Prozent) am geringsten, bei den Beamt_in­nen mit 87,8 Prozent am höchsten. Es zeigt sich außerdem, dass die Zufriedenheit mit der derzeitigen Lebenssituation sich mit der Höhe des verfügbaren Haushaltseinkommens ändert: Am geringsten ist sie bei denjenigen, deren verfügbares Haushaltsein­kommen unter 1.499 Euro liegt. In dieser Einkom­mensgruppe ist ein Drittel(33,4 Prozent) mit ihrer Abbildung zufrieden oder unzufrieden sind Sie alles in allem mit Ihrer derzeitigen Lebenssituation? Ausgewertet nach Alter, Angaben in Prozent Zufrieden   Unzufrieden   Weiß nicht /keine Angabe 18– 29 50,5 30– 39 63,2 40– 49 73,3 50– 64 64,4 65+ 0 % 20 % Stat. Fehler Gesamtergebnis: 4,3 % Stichprobengröße: 1.500 Befragungszeitraum: 2.10.2023–9.11.2023 Mittelwerte Quartale 69,0 40 % 60 % 43,9 36,8 25,8 33,0 29,4 80 % 5,6 100 % Quelle: Civey 14