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Halbleiterstrategie für Deutschland und Europa : globale Abhängigkeiten, regionale Erfolgsmodelle, politische Handlungsoptionen
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Am 20. Mai 2025 versammelten sich die Young Leaders des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Gästen aus Politik und Wissenschaft, um über Auf­bruch, Zuversicht und Gestal­tungskraft zu sprechen. Vor dem Hintergrund von Created by Germany ging es um Inves­titionen und Innovationen sowie um eine Vision für das Deutschland von morgen. Begleitet wurde die Konferenz von der Werkstatt Junge Soziale Demokratie, in der engagierte Stipendiat_innen der FES Impulse für die soziale Demokratie setzen. Über die Autor_innen: Kristina Hentschel ist Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung(FES) und studiert Politische Kommunikation an der Univer­sity of Gothenburg. João Sampaio ist Stipendiat der FES und studiert Verwaltungswissenschaft an der Universität Potsdam. Sabrina Andris ist Stipendiatin der FES und studiert Internationales Politikma­nagement an der Hochschule Bremen. Tim Philipp ist Stipendiat der FES und studiert Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Impressum: © Friedrich-Ebert-Stiftung| Herausgeberin: Friedrich­Ebert-Stiftung e.V.| Godesberger Allee 149| 53175 Bonn| Deutschland Verantwortlich: Managerkreis der Friedrich-Ebert­Stiftung| Hiroshimastraße 17| 10785 Berlin www.managerkreis.de| ISBN 978-3-98628-799-3| November 2025 Titelmotiv: picture alliance/ Weszend61 Inhaltliche Verantwortung: Marei John-Ohnesorg| Redaktion: Marei John-Ohnesorg und Agnieszka Schauff| Kontakt: managerkreis@fes.de, 030 26 935 7051 Die in dieser Publikation zum Ausdruck gebrachten Ansichten sind nicht notwendigerweise die der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Eine gewerbliche Nutzung der von der Friedrich­Ebert-Stiftung(FES) herausgegebenen Medien ist ohne schriftliche Zustimmung durch die FES nicht gestattet. Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung dürfen nicht für Wahlkampfzwecke verwendet werden. strategien zeigen, dass Fachkräftesicherung nur gelingt, wenn neben arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auch gesellschaftliche Teilhabe und Perspektiven für Migrierende mitgedacht werden. 3. Stärkung von Forschung und Entwicklung: Hochschulen und Universi­täten sind zentrale Entwicklungsinstitutionen. Sie bilden nicht nur Fach­kräfte aus, sondern entwickeln zukunftsweisende Technologien. Eine verlässliche und ausgebaute Finanzierung sowie eine enge Kooperation mit Entwicklungs- und Produktionszyklen sind daher unverzichtbar für eine erfolgreiche digitale Transformation. Das Cluster in Sachsen ist ein­zigartig in Deutschland und sollte weiter ausgebaut werden, um den wachsenden Herausforderungen standzuhalten. 4. Gezielte Investitionen für eine resiliente Halbleiterindustrie: Der Fokus muss auf gezielten, strategisch ausgerichteten Investitionen liegen, um Innovationen zu fördern und marktfähige Produkte zu etablieren Produktionskapazitäten sollen dort ausgebaut werden, wo wichtige Wertschöpfungsstufen gesichert und Importabhängigkeiten reduziert werden können. Die öffentliche Förderung sollte sich dabei klar an in­dustriepolitischen Prioritäten und technologischen Stärken orientieren. 5. Europäische Zusammenarbeit stärken und Versorgung sichern: Deutsch­land muss die Umsetzung des European Chips Act aktiv mitgestalten und eine führende Rolle einnehmen. Dazu sind stärkere Partnerschaf­ten mit EU-Staaten, gemeinsame Förderprogramme und koordinierte Ausbaupläne notwendig. Das Ziel besteht darin, einen europäischen Halbleitermarkt zu etablieren, der unabhängiger von Drittstaaten wird, kritische Lieferketten absichert und Stärken innerhalb Europas bündelt. 6. Teilhabe der Zivilgesellschaft: Transformation ist ein demokratischer und sozialer Aushandlungsprozess. Sie erfordert sowohl wirtschaftliche Be­teiligung, etwa durch Gewerkschaften, als auch zivilgesellschaftliche Partizipation in Planungs- und Entscheidungsverfahren. Beide sind zent­rale Partner bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationsstrate­gien. Transformation schafft zudem Raum für neue Beteiligungsformate und Realexperimente, die gemeinwohlorientierte Innovationsprozesse voranbringen können. 7. Nachhaltigkeit als Standard: Die Verringerung des Ressourcenver­brauchs sowie die Förderung von Reparierbarkeit und Recycling in der Halbleitertechnik durch eine innovative Kreislaufwirtschaft schützt nicht nur das Klima, sondern stärkt zugleich Deutschlands Resilienz im globa­len Handel. Alle Veröffentlichungen der Reihe Managerkreis Impulse finden Sie unter: https://www.fes.de/managerkreis/impulse