Entwicklung der monatlichen Wohnkosten privater Haushalte in Baden-Württemberg von 2005–2022* Abb. 1 1000 800 600 400 200 0 2005 2006 2007 2009 2010 2011 2012 2014 2015 2016 2017 2019 2020 2021 2022 ■ Wohnungsmieten und Ähnliche** ■ Energie ■ Wohnungsinstandhaltung *) Keine LWR in den Jahren 2008, 2013, 2018 **) Tatsächliche Mietzahlungen und unterstellte Mietzahlungen für Wohneigentum Datenquelle : Ergebnisse der laufenden Wirtschaftsrechnung(LWR) Herausgeber : Statistisches Landesamt Baden-Württemberg(2026) Entwicklung der Wohnraumfläche und der Bevölkerung in Baden-Württemberg von 1986–2021* 170 160 150 140 130 120 110 100 90 80 1986 1991 1996 2001 ~Entwicklung der Wohnfläche in % *) Keine LWR in den Jahren 2008, 2013, 2018 2006 2011 2016 ~Bevölkerungsentwicklung in % 2021 Abb. 2 Nicht wenige wollen dadurch Abhilfe schaffen, dass sie auf Expansion setzen. Durch attraktive Baugebiete außerhalb der Kleinstadtzentren und Dorfkerne soll Zuzug generiert werden, von dem sich die Kommunen eine demografische Stabilisierung und eine Revitalisierung der Ortskerne erhoffen. Letzteres gelingt selten: Die neuen Wohngebiete am Ortsrand und die neuen Gewerbegebiete mit Versorgungszentren an den Einfallstraßen verstärken eher den sogenannten„Donut-Effekt“(BBSR 2024:51): Innen bleibt es leer, während sich Wachstum und Dynamik außen abspielen. In der Summe entsteht trotz Neubau kaum ein nennenswerter Zuzug. Der verstärkte Fokus auf Einfamilienhäuser zeigt sich dabei auch innerhalb ländlicher Räume durchaus differenziert (vgl. Abbildung 3). Während insbesondere die badischen Regionen entlang des Schwarzwaldes vergleichsweise niedrige Einfamilienhausquoten von unter 60% aufweisen, sind Blickwinkel BaWü – Bedarfsgerechte Wohnraumversorgung als Schlüssel nachhaltiger Siedlungspolitik 3
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Bedarfsgerechte Wohnraumversorgung als Schlüssel nachhaltiger Siedlungspolitik
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