presse im Anspielung an eine bekannte ägyptische Hymne zu:„Steh auf Ägypter!... und setze Dich gleich wieder hin.“ Die Bedeutung der Wahl in Ägypten lag nicht darin, dass der Präsident hätte abgewählt werden können. Die Bedeutung liegt darin, dass viele Ägypter erstmals seine ein Vierteljahrhundert währende Herrschaft in Frage stellen. Von einem„Probelauf für die Demokratie“, wie der péáÉÖÉä schrieb, ist Ägypten jedenfalls noch weit entfernt. Eher trifft das zu, was der britische= bÅçåçãáëí schreibt:„The election may not be the real thing yet, but it’s a pretty good show”. Nicht umsonst ist Ägypten das Land in der arabischen Welt, das für seine Spitzenleistungen bei der Herstellung von„Soap Operas” bekannt ist. Aussagekräftiger für das politische Klima Ägyptens dürfte es sein, wie sich die aufkommende Oppositionsstimmung in den nächsten Monaten verfestigt und in welchem Rahmen sie die für November oder Dezember dieses Jahres angesetzten Parlamentswahlen beeinflusst. 12. September 2005 Ansprechpartner: Achim Vogt, Tel: 030-26935-717, E-Mail: Achim.Vogt@fes.de Friedrich-Ebert-Stiftung Internationale Entwicklungszusammenarbeit, Referat Naher/Mittlerer Osten& Nordafrika Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin Sie finden den Kurzbericht zum Herunterladen sowie Informationen zur Arbeit der FES in der Region auf http://www.fes.de/nahost 4
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Präsidentschaftswahlen in Ägypten oder "Chronik eines vorhergesagten Resultats"
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