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Dossier zur Schulentwicklungsplanung: Landkreis Tübingen : Tragfähigkeit und Versorgungsleistung der Schulen 2010-2020/25
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Notiz zum Landkreis Tübingen mit seinen 15 Gemeinden Der Landkreis Tübingen umfasst 15 Gemeinden mit 218.692 Einwohnern. Die größte Stadt ist die Universitätsstadt Tübingen mit 85.344 Einwohnern gefolgt von der Bischofsstadt Rottenburg am Necker mit 42.655 Einwohnern. Unter den 15 Gemeinden werden nur 3 als Städte geführt, neben Tübingen und Rottenburg noch Mössingen(20.097 Einw.). Die weiteren 12 Gemeinden haben Einwohnerzahlen zwischen 3.458(Neustetten) und 11.664(Ammerbuch). Der Landkreis gehört mit 421 Einw./km 2 zu den weniger dicht besiedelten Regionen des Landes. Insgesamt umfasst er eine Fläche von 519 km 2 . Der Landkreis Tübingen liegt in der weiteren Region Stuttgart. Mit Anteilen am Oberen Gäu und am Schönbuch bis hin zur Schwäbischen Alb. Den Kreis durchfließt der Neckar, der ihn in zwei Teile aufteilt. An der westlichen Grenze des Kreises führt die Autobahn A1 Singen-Stuttgart vorbei; auch die Bundesstraßen B27 und B28 sind wichtige Verkehrsadern im Kreis. Der Lkrs. Tübingen weist nur drei Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsver­bände auf. Es handelt sich um folgende Zusammenschlüsse von zehn Gemeinden, die alle auch den Rahmen für Kooperationen im Schulbereich abgeben und die planerische Grundlage für Bil­dungsregionen darstellen: 1. Gemeindeverwaltungsverband Steinlach-Wiesaz, mit Gomaringen(Sitz), Dußlingen und Nehren(drei Gemeinden), 2. Verwaltungsgemeinschaft Mössingen mit Bodelshausen und Ofterdingen(drei Ge­meinden), 3. Verwaltungsgemeinschaft Rottenburg mit Hirrlingen, Neustetten und Starzach(vier Gemeinden) Damit sind fünf Gemeinden keinem Verwaltungsverbund eingegliedert: die Stadt Tübingen und die Gemeinden Ammerbuch, Dettenhausen, Kirchentellinsfurt und Kusterdingen; diese vier Gemein­den grenzen alle an das Stadtgebiet von Tübingen. Das Schulangebot der 15 Gemeinden im Landkreis Tübingen beläuft sich insgesamt auf 107 all­gemeinbildende Schulen, darunter 12 private Schulen(Schuljahr 2009/10). In der Sekundarstufe überwiegen quantitativ noch die Hauptschulen mit 22 öffentlichen Angeboten(gegenüber 2007/08 hat sich deren Zahl bereits um zwei verringert). Unter den Hauptschulen haben drei die 10. Klasse der Werkrealschule geführt, die zuletzt(2008/09) nur von insgesamt 51 Schüler/innen besucht wurde der Besuchstrend war rückläufig. Im Kreis gibt es sieben öffentliche Realschulen und neun öffentliche Gymnasien zusätzlich drei private Gymnasien. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen nimmt im Landkreis Tübingen ab. Bei den Lebendgebore­nen ist deren Zahl auf 1.863(2009) gesunken der niedrigste Wert in den letzten 30 Jahren; zum Vergleich: die Zahl der Grundschüler in Klasse 4 betrug 2008/09 noch 2.235. Auch die Zahl der ausländischen Schüler/innen hat sich stark verringert: von 1.107 im Schuljahr 2005/06 auf nur noch 775 im Schuljahr 2008/09 in den Grundschulen des Kreises. Als Prognosewert für die erwartbare Jahrgangsstärke in der Sekundarstufe wird kurzfristig bis zum Jahr 2015 der Mittelwert für die Lebendgeborenen der Jahre 2003-2007 mit 2.021 Schü­ler/innen angesetzt; langfristig für den Zeitraum 2020- 2025 wird die neue Landesprognose(Ba­sisjahr 2009) herangezogen, wonach sich für die dann erwartbaren Altersjahrgänge in der Sekun­darstufe die Zahl von 1.835 Schüler/innen ergibt. Diese Zahl wird der nachhaltigen Schulentwick­lungsplanung in den Gemeinden und Kreisen zugrunde gelegt. 5