Die neun öffentlichen Gymnasien im Lkrs. Tübingen verteilen sich auf nur vier Gemeinden, eine deutliche Konzentration auf die größeren Orte. Die drei privaten Gymnasien(in Mössingen und in Rottenburg) bleiben im Weiteren unberücksichtigt. Unter den öffentlichen Gymnasien sind einige sehr groß: drei Gymnasien haben mehr als 1.000 Schüler/innen insgesamt. Die Zunahme der Besucherzahlen von 1.098(Kl. 10) auf 1.221(Kl. 5) im Kreis signalisiert den steigenden Bedarf nach gymnasialen Bildungsangeboten(vgl. Tabelle 6). Tabelle 6: Schüler/innen und Züge an den öffentlichen und privaten Gymnasien im Landkreis Tübingen(2008/09) Nr. Gemeinde GY Insg. Kl. 5(Züge) Schüler/innen und Züge Kl. 7(Züge) Kl.10(Züge) Kl. 11(Züge) Kl. 13 03 Dußlingen 1 802 95(3) 96(3) 78(3) 82(3) 66 08 Mössingen 1 875 126(5) 101(4) 85(3) 63(2) 78 (2) 467 56(2) 54(2) 50(2) 54(3) 43 11 Rottenburg 1 1.148 126(4) 115(4) 163(5) 103(4) 113 2 600 80(3) 59(2) 76(3) 85(3) 50 (3) 748 84(3) 83(3) 84(3) 79(3) 70 (4) 186 63(2) 59(2)---- 12 Tübingen 1 726 73(3) 94(3) 113(4) 56(2) 67 2 830 95(4) 111(4) 120(4) 75(3) 81 3 916 116(4) 105(4) 101(4) 98(4) 77 4 1.051 122(4) 110(4) 117(4) 129(5) 107 5 1.212 185(6) 114(4) 111(5) 138(5) 158 Kreis insg. 9(3) 9.561 1.221(43) 1.101(39) 1.098(40) 962(37) 910 Quelle: Statistisches Landesamt Baden Württemberg und eigene Berechnungen 3 Demographisches Potential: Bevölkerung und Lebendgeborene Das demographische Potential in den Gemeinden bestimmt sich über die Zahl der Geburten(Lebendgeborene) und die zahlenmäßige Stärke der Altersjahrgänge. Sie ist abhängig von der Gemeindegröße und der Geburtenrate. 3.1 Bevölkerung und Lebendgeborene Insgesamt werden 2007 im Kreis Tübingen 1.951 Lebendgeborene gezählt(2009 dann noch weniger mit 1.863). Es besteht eine deutliche Stufung ihrer Zahl zwischen den 15 Kreisgemeinden. In 8 Gemeinden bleibt die Jahrgangsstärke 2007 sogar unter 60 Lebendgeborenen; nur in 4 Gemeinden wird die Zahl 120 überschritten. Anhand dieser Zahlen wird deutlich, dass zukünftig die meisten Gemeinden allein nur über ein geringes Schülerpotential verfügen werden. Der Trend bei den Lebendgeborenen für den Kreis weist auf, dass der Rückgang sich 2007/08 im Lkrs. Tübingen fortgesetzt hat und zwar in den meisten Gemeinden. Die Abnahme beläuft sich auf ein Minus von-70 Lebendgeborenen im Trend. Ein weiteres Absinken des zukünftigen demographischen Schülerpotentials für die Sekundarstufe gegenüber den aktuellen Schülerzahlen – in der Grundschule wie in den Sekundarschulen – ist absehbar, wenn der weitere Rückgang bis 2009 einbezogen wird. 12
Druckschrift
Dossier zur Schulentwicklungsplanung: Landkreis Tübingen : Tragfähigkeit und Versorgungsleistung der Schulen 2010-2020/25
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten