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Für unsere Kinder

Flix begab sich in die Küche und kostete von Von Zweig zu Zweig, von Ast zu Aft allen Leckerbissen. Zwischendurch erzählte er den ihn umdrängenden Mäusen von seiner

Hüpft es Und schlüpft es Wanderung und seinen Erlebnissen. Er konnte In fröhlicher Hast. es aber nicht unterlassen, sich nach dem Na Nun sigt es wieder men der Mühle zu erkundigen; auch wollte er wissen, wer die Mühle antreibe, da doch die Mühle abseits des Baches auf einem Hügel stehe. Eine Maus antwortete etwas spöttisch: Ihr Mäuse, der Flix ist weit gereift Und weiß nicht, wie unsere Mühle heißt. Die Arme am Haus sind da für den Wind, Der bläst hinein, frisch und geschwind. Die Windmühle auf einem Hügel steht, Damit der Wind besser die Flügel dreht. Dann läuft das Werk mit Klipp und Gerasfer So gut, wie in der Mühle am Wasser." Flix ärgerte sich, daß er ob seiner Unwissen heit von den Mäufen verhöhnt und verlacht werde. Er wollte nicht länger in der Wind­mühle verweilen, und begab sich eiligst wieder zum Oberhaupt der Mäuse, um sich nach sei­nem weiteren Wege zu erkundigen. Sie er­fletterten zusammen ein Fensterbrett, von dem aus sie das ganze Land übersehen konnten, das im Mondschein vor ihren Blicken lag. Das Oberhaupt der Mäuse aber sprach:

Busammengeduct, Wiegt auf und nieder Sein Köpfchen und guckt.

Schaukelt sich hin und schaukelt sich her, Schaukelt und gaukelt die Kreuz und die Quer.

,, Nun geh und mache nirgends Halt, Dann kommst du an den dunklen Wald, Der dort in der Ferne in großen Flächen Sich ausdehnt zwischen Wiesen und Bächen. Doch ehe der Morgen bricht herein, Mußt du im sichern Schlupfwinkel sein. Mehr kann ich dir selber leider nicht sagen, Du mußt dich im Walde selbst weiter fragen." Mit Worten des Dankes nahm Flix Ab­

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schied von den Windmühlenmäusen. Mitter­nacht war längst vorüber, der Mond ging schon unter, und in den tiefen Feldern und Wiesen war von dem Walde nichts zu sehen. So kam es denn, daß Flix sich verirrte und plötzlich wieder vor dem Bächlein stand. ( Fortfeßung folgt.)

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Eichhörnchen.

Von Friedrich Güll .

Eichhörnchen auf dem Tannengipfel, Es lugt hinauf, es lugt hinunter; Da wiegen sich im Wind die Wipfel, Auf einmal wird Eichhörnchen munter: Und geschwind

Wie der Wind Schwingt es sich droben im luftigen Raum, Springt es hinüber zum anderen Baum.

Doch jetzt auf einmal hält es still Wie eins, das sich besinnen will; Und wieder klettert's frisch und munter Den Baum hinauf, den Baum hinunter. Einen Augenblick, weg ist's, husch, husch! Dort fitzt es mitten im Haselbusch und hält mit seinen niedlichen Füßchen Als wie mit Händchen ein Haselnüßchen, Karpelt und knuspert und zwickt und zwackt, Bis es die Schale hat aufgeknackt. Da noch ein Nüßchen und dorten noch eins. Nach und nach alle und ganz zuletzt keins. Keines mehr hier und keines mehr dort, Also muß Eichhörnchen gleich wieder fort. Hopp, einen Schwung, Hopp, einen Sprung. Und hurtig geht's im geschlängelten Lauf Den Eichbaum bis zum Wipfel hinauf. Da droben ist Eichhörnchens heimliches

Haus,

Da schlupft es hinein, und da guckt es heraus Und schaut, geborgen in guter Ruh, Da drunten dem Jägerburschen zu, Wie er die Büchse so ladet und spannt, Und wie er listig lauscht und lauert Und neben ihn der Hund sich kauert, Bis Hirsch und Rehbock kommt gerannt. Doch springt auch nur daher ein Hase, Eichhörnchen hält gar gute Wacht Und wirft dem Jäger auf die Nase ' ne Eichel, eh die Büchse kracht. Und wenn's auch fürchtig blitt und knallt, Geht doch der ganze Schuß daneben. Eichhörnchen, Eichhörnchen im grünen Wald Was führst du für ein lustiges Leben!

Verantwortlich für die Redaktion: Frau Klara Bettin( Bundel), Wilhelmshöhe, Boft Degerloch bet Stuttgart . Druck u.Verlag J.H.W.Diez Nachf. G.m.b.$. Stuttgart .