Für unsere Kinder
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Das erste, was der Bauernjunge untersuchte, I mal lenken konnte, tam nicht weiter als bis war, ob seine Lederhose ein Loch bekommen ans Tor. Dann kam Alexander an die Reihe. hatte. Dann drohte er mit geballter Faust Er nahm Anlauf und saß mit einem Sage im durch den Zaun. Sattel, nein, das ist wahr, einen Sattel hatte er nicht. Und dann ging es fort Alexander blieb fizzen über die Gartentore und über die Hausdächer, und schließlich waren fie verschwunden."
,, Das sollst du nicht umsonst getan haben, du Schweinehund."
Der Stadtjunge zog ein etwas langes Geficht, doch dies gab ihm wieder Mut. Es war, als ob sie sich auf einmal ganz gut kennten und gute Kameraden geworden wären.
" Hat er dir weh getan?"
,, Ach nein, es muß anders kommen, ehe es weh tut." Er drohte wieder:" Ich werde dich schon zähmen!"
Als der Stadtjunge das Wort zähmen hörte, tauchte gleich sein Lieblingsgedanke wieder in ihm auf: Ob sie Philipp und Alexander sein sollten und der da Buzephalos?
Davon wußte der andere nichts; er kannte feinen anderen Philipp als den Apostel Phi lippus und dann Philipp Storsveen, und Alexander und Buzephalos hatte er nicht einmal nennen hören.
Darüber konnte der andere ihm Bescheid geben.„ Philipp war König von Mazedonien ; das war ein Land weit, weit von hier, gerade so weit auf der anderen Seite der Stadt, und es war lange her, sicher über hundert Jahre, und Alexander war dort Kronprinz. Philipp hatte ein Pferd, das sie Buzephalos nannten, und das konnten sie nicht zähmen, so sehr sie sich anstrengten."
,, Da muß es ein Pferd aus Valders gewesen sein; denn das sind die schlimmsten."
,, Nein, es war ein Araber."
,, Nun, das wäre so ziemlich derselbe Schlag, soviel er wenigstens wüßte."
„ Das war es wohl auch, und es war so toll und wild, daß es über alle Gartentore und Zäune in der Stadt sprang und Kirschen fraß. Dann berief Philipp sein ganzes Volt, den Diener und den Kutscher und die Generäle und die Minister und die Feuerwehr und die Schußleute, und sagte, sie sollten so viel Elfenbein bekommen, wie sie zu tragen vermöchten, wenn sie den Buzephalos zähmten." War er nicht selber Manns genug, sein Pferd zu zähmen?"
,, Doch; aber für ihn, den König, ging es nicht an. Dann begannen sie; die Generäle zuerst; sie dachten nun einmal, sie wären die besten; aber viele von ihnen tamen gerade hinauf, da warf sie Buzephalds auch schon ab, daß es nur so rauchte. Selbst der Kutscher, der die beiden anderen Pferde auf ein
,, Blieben sie weg?"
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aber
,, Sie warteten sicher über eine Stunde. Da kamen sie denselben Weg zurück, und da war Buzephalos so zahm, daß er sich hinlegte wie ein anderes Kamel."
" Hm! Ganz so toll trieb es der Braune auf Opsal nicht, als sie ihn im Frühjahr zähmten. Aber sie mußten den Stangenzaum anwenden. Das hat Alexander wohl auch getan."
Ja, davon wußte der andere nichts. „ Doch, das hatte er ganz bestimmt getan. Und dann war es nicht so gefährlich. Vor dem Stangenzaum mußten sie flein beigeben, wie ausgelassen sie auch waren, wenn sie ihn nicht auf die Zähne zu nehmen verstanden. Aber den Kniff kannte wohl Buzephalos nicht, denn den kannten nur die ausgefahrenen Hemärkingsmähren."
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Es dauerte nicht lange, bis sie einig waren, diesen Plan auszuführen. Sie nahmen gleich die Titel an. Der Stadtjunge sollte selber Philipp von Mazedonien sein und der Bauernjunge Alexander, und jetzt hieß es immer nur König und Prinz. Netta mußten sie als General verwenden, und Alexander glaubte schon, daß er seine Großmutter bewegen würde, die Feuerwehr zu bilden. Die Zaunpfähle sollten die Schuhleute sein. Mazedonien sollte sich gerade vom Zaun bis an den Ruhstall erstrecken, und die Scheunenbrücke sollte das Schloß sein; da sollte der Thron errichtet werden. Alexander mußte genau lernen, wie er sich als Prinz zu benehmen, das Zepter zu berühren, und sich vor dem Thron zu verneigen habe. Dann verfaßte der Stadtjunge den Aufruf an das Volk von Mazedonien , und am nächsten Tage sollte Buzephalos gezähmt werden. Darauf trennten sie sich mit föniglichem Gruß und hochtrabenden Titeln.
Alexander hatte bis spät am Abend damit zu tun, seiner Großmutter dies alles zu er zählen, und schließlich bekam er auch ein halbes Versprechen von ihr, daß sie als Feuerwehrmann mitmachen wollte, wenn gutes Wetter wäre. Aber wieviel er auch davon sprach, wie sie angezogen sein und wie sie aussehen sollten, so fonnte er seine Großmutter doch nicht dazu