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Demokratie und Wirtschaft - wie können Arbeitnehmer/innen ihre Interessen heute vertreten? : Jugendliche und junge Erwachsene diskutieren mit Wirtschaftsvertretern ; Veranstaltungsinformation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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­Wenn das Unternehmen gut und einigermaßen störungsfrei arbeiten kann, kann es auch Erfolge und Gewinn erzielen; daran sollten die MA in irgendeiner Form beteiligt werden ­In unserem kleinen Betrieb haben wir das nicht; Grund: Kennzahlen zu erfassen ist bei uns schwierig bzw. zu aufwändig, da finden wir andere Lösungen Inwieweit können Mitarbeiter in Unternehmensentscheidungen eingebunden wer­den, wo sind die Grenzen? ­über Betriebsrat ­Regelmäßige Besprechungstermine und einfache, direkte Entscheidungswege ­Mitarbeiterversammlungen Wie können Mitarbeiter vom Erfolg Ihres Unternehmens direkt /indirekt profitieren? Was ist der Anreiz? ­Wir haben keine direkte Gewinnbeteiligung ­Anreiz für unsere MA ist, in einem soliden, normalen, ordentlichen mittelständischen Unternehmen zu arbeiten Was motiviert Ihre Mitarbeiter? Was fördert Loyalität und ermöglicht gute Zusam­menarbeit? ­Geringe Fluktuation ­Regional gut eingebettet ­Kontinuität in der Beschäftigung seit radikalem Personalabbau Mitte der 1990er ­Nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit wie große Unternehmen(positiv) Welche Aspekte sind Ihnen bei diesem Themengebiet noch besonders wichtig? ­Rolle der Gewerkschaften sehe ich teilweise kritisch(Bsp Bahn) ­Mit Streiks und auch schon mit deren Androhung werden teilweise volkswirtschaftliche Schäden von hohem Ausmaß angerichtet ­Hart an der Grenze und hat mit Demokratie nichts mehr zutun ­Kritisch sehe ich auch die Subventionierung von Unternehmen(Bsp. Nokia, Porsche) ­Standortauflösungen wie jetzt bei Nokia ist ein typischerSchuss nach hinten ­Nachhaltig gesunde Unternehmen müssen echten Gewinn machen können ­Porsche hat Subventionen abgelehnt, um der öffentlichen Diskussion aus dem Weg zu gehen ­Standortauflösungen wie jetzt bei Nokia sind ein typischerSchuss nach hinten, weil hier indirekt Löhne bzw. Herstellerkosten subventioniert wurden.