FES-Analyse: Jemen 11 Millionen US-$ 2001 Leistungsbilanz 671 Handelsbilanz 767 Dienstleistungen- 678 Einnahmen- 691 einseitige Transfers 1273 Kapitalbilanz 97 direkte Investitionen 135 andere Investitionen- 39 Fehler, Auslassungen- 114 Gesamtbilanz 653 Handelsbilanz 2002 Millionen US-$ in% vom BIP 2002 2001 410 7,2 687 8,3 - 751- 7,3 - 766- 7,4 1239 13,7 - 7 1,0 64 1,5 - 7- 0,4 98- 1,2 501 7,0 in% vom BIP 2002 4,1 6,9 - 7,5 - 7,6 12,4 0,1 0,6 - 0,1 1,0 5,0 Änderung in Prozent - 44 - 17 2 2 - 10 - 107 - 56 - 84 - 179 - 29 Die Zahlungsbilanz wies 2002 einen Überschuss von 5 Prozent aus.1998 hatte das Defizit noch 4,3 Prozent des Bruttoinlandproduktes betragen. Der Zahlungsbilanzüberschuss wird konsequent zur Verringerung der Schulden(5,2 Milliarden US$ in 2001) und für Devisenrücklagen(z. Zt. etwa der Wert von 14 Monatsimporten) verwendet. Auf Grund der sich verschlechternden negativen Dienstleistungs- und Einnahmenbilanzen verringerte sich der Leistungsbilanzüberschuss um 44 Prozent. Auch der Handelsbilanzüberschuss verringerte sich trotz steigender Ölexporte um 13 Prozent. Die politischen Rahmenbedingungen im Jemen führten zu einem Rückgang der direkten Investitionen um 50 Prozent. Die Wirtschaft des Jemen war traditionell durch Handel und andere Dienstleistungen geprägt. Die wachsende Bedeutung des Erdölsektors bewirkte im letzten Jahrzehnt einen Strukturwandel zu Lasten der Dienstleistungen. Die Agrarproduktion erwirtschaftet 18 Prozent des BIP, je 41 Prozent des BIP entfallen auf die Dienstleistungen und das produzierende Gewerbe(Ölproduktion 25 Prozent, Industrie 11 Prozent).Die Ölexporte dominieren die Handelsbilanz und stehen für rund 75 Prozent der Staatseinnahmen. Höhere Fördermengen in dem von der britischen Dove Oil Company betriebenen Block 53 veranlassten das Ministerium für Öl- und Mineralressourcen, eine Steigerung der Ölproduktion auf bis zu 485.000 Barrel pro Tag(bpd) bis zum Jahresende zu prognostizieren(gegenüber 440.000 bpd im Jahr 2002). Die jemenitischen Ölfelder werden z. Zt. von 27 nationalen und internationalen Unternehmen betrieben. Das Kabinett hat einem gemeinsamen Produktionsabkommen mit USamerikanischen und saudischen Firmen zur Ölund Gasförderung zugestimmt. Die Regierung unterzeichnete auch ein Abkommen über Ölförderung mit Rosneftegazstroy(RNGS) aus Russland. Außerdem bestätigte sie die Lizenzierung der ersten privaten Ölraffinerie in Mukalla mit einem geschätzten Kapital von 150 Millionen US$. Die jemenitische Zentralbank(CBY) lässt weiterhin eine moderate Entwertung des jemenitischen Riyal gegenüber dem US Dollar zu. Sie hat aber die heimischen Zinssätze nicht gesenkt, um Einlagen in nationaler Währung anzuregen und den Druck auf den Wechselkurs zu verringern. Der nominelle Wechselkurs stieg von US-$/YR 173,3 im Februar auf US-$/YR 178,9 im Dezember 2002 und hat sich in der ersten Jahreshälfte 2003 bei US-$/YR 183 stabilisiert. Auf Grund der saisonbedingt unbeständigen Qatpreise unterliegt die Inflationsrate starken Schwankungen. Nachdem sie in der zweiten Jahreshälfte 2002 auf 4,2 Prozent gesunken war, stieg sie im
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