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Dossier zur Schulentwicklungsplanung: Landkreis Hohenlohe : Tragfähigkeit und Versorgungsleistung der Schulen 2010-2020/25
Entstehung
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4 Übergangsverhalten und Schulwahlen Das Übergangsverhalten auf die Schulen der Sekundarstufe im Bundesland ist in den letzten zehn Jahren durch einen tief greifenden Wandel bestimmt. Die Hauptschulen werden kontinuierlich we­niger besucht, die Übergänge an Realschulen und Gymnasien steigen. Das Niveau der Übergänge und die Stärke der Entwicklung sind freilich von Kreis zu Kreis unterschiedlich. 4.1 Entwicklung der Übergänge und Schulwahlen im Kreis In einigen Kreisen des Landes haben die Realschulen, in anderen Kreisen die Gymnasien über­proportional dazu gewonnen. Bei den Realschulen sind es die sechs Kreise Esslingen, Karlsruhe, Enzkreis, Reutlingen, Biberach und Ravensburg mit einem Zugewinn von über 100 bis zu 184 Schüler/innen beim Zugang zu den Realschulen. Die Gymnasien haben in Stuttgart, Esslingen und Rhein-Neckar absolut einen außerordentlich großen Zugewinn von mehr als 300 Schü­ler/innen. Seit 2000 ist im Kreis Hohenlohe der Besuch der Hauptschule absolut wie anteilsmäßig stark zu­rück gegangen. Die Hauptschulen konnten zwischen 2000/01 und 2002/03 noch über ein Drittel der Schüler/innen im Landkreis gewinnen(damals zwischen 33,8 und 37,2%). Danach fiel die Be­suchsquote kontinuierlich und unterschritt mit 28,5% im Jahr 2005/06 erstmals die 30%-Marke. Zum Schuljahr 2008/09 betrug der Übergang auf die Hauptschule nur noch 26,1% der Tiefst­stand in der Zeitreihe aber zum Schuljahr ist ein Wiederanstieg auf 29,8% eingetreten, der im Landesvergleich recht hoch ist. Im Saldo bedeutet dies einen Verlust für die Hauptschule um fast sechs Prozentpunkte im Zeitraum der letzten zehn Jahre. Bei den Gymnasien hat die Besuchs­quote erstmals 2004/05 die 30%-Marke übertroffen- danach ist für die letzten fünf Jahre eine ge­wisse Stagnation mit einigen Schwankungen zu beobachten: zwischen 32,0(2005/06) und 27,8 (2009/10). Diese gymnasiale Besuchsquote liegt deutlich niedriger als das Landesmittel, das gut 40% beträgt(Stand 2009/10). Für die Realschulen wird seit 2006/07 durchweg eine Übergangs­quote von über 40% gemeldet, 2009/10 betrug sie 41,2%(vgl. Tabelle 11). Tabelle 11: Übergänge aus Grundschulen(öffentlich und privat) auf Schulen der Sekundarstufe Im LK Hohenlo­he in den letzten 10 Jahren(2000/01-2009/10) Schuljahr Schüler/innen insg. Hauptschulen abs. in% Realschulen abs. in% Gymnasien abs. in% Sonstige abs. in% 2000/01 1.388 491 35,4 500 36,0 378 27,2 19 1,4 2001/02 1.370 463 33,8 516 37,7 377 27,5 14 1,0 2002/03 1.378 512 37,2 491 35,6 365 26,5 10 0,7 2003/04 1.355 407 30,0 565 41,7 375 27,7 8 0,6 2004/05 1.265 380 30,0 496 39,2 384 30,4 5 0,4 2005/06 1.278 364 28,5 496 38,8 409 32,0 9 0,7 2006/07 1.203 350 29,1 506 42,1 344 28,6 3 0,2 2007/08 1.289 388 30,1 535 41,5 360 27,9 6 0,5 2008/09 1.288 310 26,1 498 41,9 357 30,1 23 1,9 2009/10 1.218 363 29,8 502 41,2 339 27,8 Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart 2009. 14 1,1 Die Schülerzahl für die dreizehn Hauptschulen im Kreis ist von 512(noch im Schuljahr 2002/03) auf 310 in der Eingangsklasse 5 im Jahr 2008/09 gefallen, hat sich aber 2009/10 wieder auf 363 erhöht. Diese Differenz von minus 149 Schüler/innen stellt einen Rückgang um fast ein Drittel (29%) dar eine drastische Abnahme trotz Einführung der Werkrealschule an den Hauptschulen 16