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Durch Feuer, Wasser und Kupferrohre : Energiesicherheit und Energiepolitik im Ostseeraum
Entstehung
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Mecklenburg­Vorpommern Im Land der Energiewende Das nordöstlichste und mit rund �� Einwohnern pro Quadratkilometer am dünnsten besie­delte Bundesland Mecklenburg-Vorpommern(MV) nimmt mit einer Fläche von ��.��� km² etwa �,� Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ein. In dessen sechs Landkreisen sowie den kreisfreien Städten Rostock und Schwerin mit insgesamt ��� Gemeinden, die sich entlang der.��� Kilometer langen Küste erstrecken, leben etwa �,�� Mio. Menschen, die �,� Prozent der Bevölkerung Deutschlands ausmachen. Mecklenburg-Vorpommern begrei� sich selbst als Vorreiter der Energiewende. Bereits ���� erreichte das Land einegrüne Null, sprich es konnte den eigenen Strombedarf rechnerisch komple� aus erneuerbaren Quellen decken. Die Branche der Erneuerbaren Energie, die über ��.��� Beschä�igte versorgt, bildet neben einigen städ�schen Industriezentren, der Landwirt­scha� und dem Tourismus einen wich�gen Akteur auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Seit ���� produziert MV mehr Ökostrom als es für den Eigenbedarf benö�gt, wobei der Überschuss dem Export in andere Regionen Deutschlands dient. Die Landesregierung verfolgt das Ziel, bis ���� möglichst �,� Prozent der bundesweiten Stromerzeugung zu stellen. Bis zur Regierungsumbildung ���� war der Bereich Energie im ���� gegründeten Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern angesie­delt, das mit.��� Bediensteten und einem Haushaltsvolumen von knapp ��� Mio. Euro (����) neben der Schaffung sowie Erhaltung sowohl der Verkehrs- als auch Hafeninfrastruktur und der Konzipierung einer landesweiten Raumordnung die nachhal�ge Entwicklung der Ener­gieversorgung zur Aufgabe ha�e. Mit der Regierungsbildung nach der Landtagswahl ���� wanderten diese Aufgabenbereiche in das Wirtscha�sministerium. Um die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern voranzutreiben, entstand ���� die Lan­desenergie- und Klimaschutzagentur M-V GmbH(LEKA MV), die von ihren drei Standorten (Schwerin, Neustrelitz, Stralsund) aus den Klimaschutz in den Kommunen, die Energieeffizienz in Unternehmen sowie das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung fördern soll. Ferner widmet sich seit ���� das Landeszentrum für Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpom­mern(Leea) der allgemeinen Informa�ons- und Wissensvermi�lung zu modernen Technolo­gien sowie dem Umwelt- und Naturschutz in allen Lebensbereichen, wie beispielsweise Mobi­lität, Bauen oder Wohnen.