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Durch Feuer, Wasser und Kupferrohre : Energiesicherheit und Energiepolitik im Ostseeraum
Entstehung
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Europäische Union Spagat zwischen Vision und Planung Der Klimawandel stellt fraglos ein grenzüberschreitendes Problem dar und kann nicht allein auf na�onaler oder subna�onaler Ebene bekämp� werden. Es ist daher folgerich�g, dass die EU im Bereich Klima- und Energiepoli�k eine zentrale Rolle spielt und dem Poli�kfeld hohe Priorität beimisst. Den aktuellen Rahmen hierfür bildet dabei das Übereinkommen von Paris, die im Dezember ���� verabschiedete erste umfassende und rechtsverbindliche weltweite Klimaschutzvereinbarung. Im Mi�elpunkt steht das Ziel, die Erderwärmung auf einen Wert deutlich unter°C und, wenn möglich, sogar auf �,�°C zu begrenzen. Die europäische Ener­giepoli�k reicht jedoch bereits deutlich länger zurück und erzielte schon vor der schri�weisen Umsetzung des Pariser Abkommens Erfolge. So konnten im Zeitraum von ���� bis ���� die Treibhausgasemissionen in der EU um �� Prozent reduziert werden, obwohl die Wirtscha� im gleichen Zeitraum um �� Prozent wuchs. Die Schwerpunkte der derzei�gen EU-Energiepoli�k liegen auf der Etablierung eines Energie­binnenmarktes, dem Ausbau Erneuerbarer Energien, der Verbesserung der Netz- und Erzeu­gungsinfrastruktur, der Versorgungssicherheit, der Bekämpfung der Energiearmut, der Dekar­bonisierung des Energiesystems sowie der Energieeffizienz. Bis ���� soll in der gesamten EU Klimaneutralität erreicht werden. Klimaneutralität bedeutet, ein Gleichgewicht zwischen Kohlenstoffemissionen und der Aufnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre in Kohlenstoffsenken herzustellen. Um Ne�o-Null-Emissionen zu erreichen, müssen alle Treibhausgasemissionen weltweit durch Kohlensto�indung ausgeglichen werden. Als Kohlenstoffsenke wird ein System bezeichnet, das mehr Kohlenstoff aufnimmt als es abgibt. Die wich�gsten natürlichen Kohlenstoffsenken sind Böden, Wälder und Ozeane. Laut Schätzungen en�ernen natür­liche Senken zwischen �,� und �� Gt CO₂ pro Jahr. ���� betrugen die jährlichen globa­len CO₂-Emissionen ��,� Gt. Bisher gibt es keine künstlichen Kohlenstoffsenken, die Kohlenstoff in dem Maße aus der Atmosphäre en�ernen können, wie es zur Bekämp­fung der globalen Erwärmung notwendig wäre. Der in natürlichen Senken wie Wäldern gespeicherte Kohlenstoff wird durch Brände, Landnutzungsänderungen oder Abhol­zung wieder in die Atmosphäre abgegeben. Aus diesem Grund müssen die CO₂-Emissi­onen verringert werden, um das Klimaneutralitätsziel umsetzen zu können.