Thomas Meyer Parallelgesellschaft und Demokratie zelnen heimisch werden lassen und die Gesellschaft zusammen halten. Parallelgesellschaften aber»versperren« genau diejenigen»Gelegenheitsstrukturen«, die nicht für die Einübung kultureller Fertigkeiten, sondern mehr noch für den Erwerb von Vertrauen und verbindendem Sozialkapital unabdingbar sind. Thomas Meyer ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Dortmund und Wissenschaftlicher Leiter der Akademie der Politischen Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung Redaktionelle Anmerkung Dieser Text ist ein überarbeiteter Auszug aus einem Aufsatz von Thomas Meyer, der den Titel„Parallelgesellschaft und Demokratie“ trägt. Erschienen ist der komplette Aufsatz, der auch zahlreiche Literaturhinweise enthält, in dem für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Thomas Meyer und Reinhard Weil im Dietz-Verlag herausgegebenen Sammelband„Die Bürgergesellschaft. Perspektiven für Bürgerbeteiligung und Bürgerkommunikation“, Bonn 2002, S.343-372. Wir danken dem Verlag J.H.W. Dietz Nachf. GmbH in Bonn für die freundliche Überlassung der Rechte zur Bearbeitung dieses Aufsatzes. www.fes-online-akademie.de Seite 7 von 7
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