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Die gesellschaftliche Akzeptanz von Rechtsextremismus und Gewalt : Ergebnisse einer Repräsentativbefragung ; Kurzfassung ; November 2000
Entstehung
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Die gesellschaftliche Akzeptanz von Rechtsextremismus und Gewalt Ergebnisse einer Repräsentativbefragung(November 2000) Auch die gestrichenen Freizeitangebote werden für die zunehmende Jugendgewalt ver­antwortlich gemacht: Als weitere Gründe für die steigende Gewaltbereitschaft Jugendlicher wurden sowohl in den neuen als auch in den alten Bundesländern genannt: y Die Arbeits- und Perspektivlosigkeit Jugendlicher y Die Orientierungslosigkeit in Folge des Wertewandels y Gewaltdarstellungen im Fernsehen y Die zu starke Konsumorientierung der Kinder und Jugendlichen Das geht doch heute schon in der Schule los, da musst du Markenklamotten haben, sonst gehörst du nicht dazu. Und wenn einer nicht das Geld für Markenklamotten hat, dann sucht er sich einen und verprügelt ihn und zieht ihm die Jacke eben aus.(Bank­kauffrau, 42 Jahre) y Die Kinder werden von ihren überforderten Eltern nicht mehr richtig erzogen. Es herrscht jedoch Einigkeit, dass Gewalt kein monokausal zu erklärendes Phänomen ist, es müssten immer mehrere Faktoren zusammenkommen, damit Jugendliche gewalttätig werden. Insgesamt ist die überwiegende Mehrheit(88%) der Befragten grundsätzlich gegen Ge­walt, Gewalt macht ihnen Angst. Allerdings können sich 15 Prozent Situationen vorstellen, in welchen man nur mit Gewalt etwas erreichen kann. Über ein Viertel der ostdeutschen und 19 Prozent der westdeutschen Befragten können verstehen, dass die Jugendlichen immer gewalttätiger werdensie müssen sich weh­ren. V. EINSTELLUNGEN ZU AUSLÄNDERN Nur etwa ein Drittel schätzt den tatsächlichen Anteil der in Deutschland lebenden Aus­länder an der Gesamtbevölkerung richtig ein, dieser Anteil wird in der Regel dramatisch überschätzt. So glauben rund 36 Prozent, dass der Ausländeranteil zwischen 11 und 20 Prozent liege, 15 Prozent gehen von 21 bis 30 Prozent aus und weitere 10 Prozent glau­ben, dass der Ausländeranteil sich zwischen 31 und über 45 Prozent bewege. Die Überschätzung mag aber auch darin begründet sein, dass viele Menschen auch Ein­gebürgerte alsAusländer bezeichnen. www.fes-online-akademie.de Seite 8 von 18