STUDIE Afghanistan Den Frieden verhandeln Bericht der Internationalen Task Force für Afghanistan im Auftrag der Century Foundation LAKHDAR BRAHIMI UND THOMAS R. PICKERING Mai 2011 n Die Internationale Gemeinschaft knüpft ernsthafte Sicherheitsinteressen an die Frage, welchen Einfluss eine politische Einigung auf die Stellung Afghanistans in der Region hat, und obgleich internationale Ressourcen entscheidend für die Erhaltung von Frieden sein werden, sollten sie davon abhängig sein, dass Afghanistan Abmachungen einhält. Zentral ist dabei der Abbruch aller Beziehungen der Taliban zur Al-Qaida sowie das energische Vorgehen afghanischer Behörden gegen Drogen. Von Seiten der Internationalen Gemeinschaft werden neben finanziellen Hilfen der Abzug internationaler Streitkräfte aus Afghanistan erwartet. n Damit eine für weite Teile der afghanischen Gesellschaft akzeptable politische Ordnung hergestellt werden kann, werden die Afghaninnen und Afghanen selbst vielfältige Herausforderungen angehen müssen: Verteilung von Macht im politischen System, Besetzung zentraler Regierungsposten, Durchsetzung und Akzeptanz demokratischer Prozesse, Auslegung des Islams, Verteidigung der Menschenrechte, Transitional Justice sowie die Kontrolle über Militär und Polizei. n Die Autoren des Textes empfehlen zur Begleitung des politischen Verhandlungsprozesses einen mit VN-Mandat ausgestatteten internationalen Vermittler. Der beste Zeitpunkt, mit den Verhandlungen zu beginnen, sei»jetzt«.
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Afghanistan - den Frieden verhandeln : Bericht der Internationalen Task Force für Afghanistan im Auftrag der Century Foundation
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