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Afghanistan - den Frieden verhandeln : Bericht der Internationalen Task Force für Afghanistan im Auftrag der Century Foundation
Entstehung
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LAKHDAR BRAHIMI UND THOMAS R. PICKERING| AFGHANISTAN DEN FRIEDEN VERHANDELN A. Saltzmann Professor für Professional Practice an der School of International and Public Affairs der Uni­versität von Columbia, wo er stellvertretender Direktor des Saltzmann Institute of War and Peace Studies ist. Guéhenno verbrachte einen Teil seines Berufslebens im französischen Außenministerium, einschließlich einer Zeit als Leiter für kulturelle Angelegenheiten bei der französi­schen Botschaft in den Vereinigten Staaten(1982-1986), als Leiter der Planungsgruppe Politik(1989-1993) und als Botschafter bei der Westeuropäischen Union(1993­1995). Er war außerdem Vorsitzender des Institut des Hautes Études de Défense Nationale(1998-2001). Igor Sergejewich Iwanow ist Professor am Moskauer Institut für internationale Beziehungen. Vorher war er Außenminister(1998-2004) und Sekretär des Sicher­heitsrates der Russischen Föderation(2004-2007). Er vertrat die UdSSR und später Russland als Botschafter in Spanien(1991-1993). Außerdem forschte er am Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen an der Russischen Akademie der Wissenschaften. Walter Kolbow war parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung(1998-2005), stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im deut­schen Bundestag, Mitglied der Afghanistan- Task Force der SPD-Fraktion(2006-2009), Mitglied und SPD-Spre­cher im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundes­tages(1980-2009) und deutsches Delegationsmitglied des NATO-Rats sowie des Parlamentarischen Rats für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Laurence J. Korb ist Senior Fellow am Center for Ame­rican Progress und außerplanmäßiger Professor an der Universität Georgetown. Bevor er an das Center for American Progress kam, hatte er Führungspositionen am Council on Foreign Relations, der Brookings Institu­tion und am American Enterprise Institute inne. Er war im Verteidigungsministerium als Berater für Personal, Nachschub, Ausrüstung und Logistik tätig(1981-1985) und im aktiven Dienst als Marineflieger-Offizier. Sadako Ogata ist Präsidentin der japanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit. Sie leitete das UN­Hochkommissariat für Flüchtlinge(1991-2000), vertrat Ja ­pan bei der UN-Menschrechtskommission und war Son­dergesandte und Gesandte im Rang einer Ministerin bei Japans ständiger Vertretung bei den Vereinten Nationen. Sie war Sonderbeauftragte des japanischen Premiermi­nisters für die Unterstützung Afghanistans, Mitglied der beratenden Gruppe zur Genozid-Präven-tion(Advisory Committee on Genocide Prevention) und des so genann­ten High Level Panel on Threat, Challenge and Change des UN-Generalsekretärs. Vor ihrer diplomatischen Kar­riere war sie Dekanin der Fakultät für Auslandsstudien an der Sophia-Universität in Tokio sowie Direktorin und Professorin am Institut für Internationale Beziehungen. James Shinn lehrt an der Princeton Universitys School of Engineering and Applied Science. Er war Berater für Asien im Verteidigungsministerium(2007-2008). Bevor er ans Pentagon kam, arbeitete er als Nachrichtenoffizier für Ostasien, zunächst für den CIA und später für den Di­rektor des nationalen Nachrichtendienstes(2003-2006). Er war leitender Fellow für Asien beim Rat für Außen­beziehungen(1993-1996). Anschließend arbeitete er 15 Jahre als Manager und Unternehmer in Silicon Valley. Francesc Vendrell war Sonderbeauftragter der EU für Afghanistan(2002-2008) und in den vorangegangen zwei Jahren Sondergesandter des Generalsekretärs in Af­ghanistan sowie Leiter der UN-Sondermission in Afghanis­tan. In seiner Zeit als Direktor der Abteilung für Asien und Pazifik bei der UN-Hauptabteilung für poli-tische Angele ­genheiten(1993-1999) arbeitete er gleichzeitig als stell­vertretender Sondergesandter des UN-Generalsekretärs für Ost-Timor, als Sondergesandter für Kambodscha und Papua-Neuguinea und als Berater für Myanmar. Er war stellvertretender Sondergesandter des Generalsekretärs beim mittelamerikanischen Friedensprozess(1987-1992). Wang Yingfan war stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Außenpolitik des Nationalen Volks­kongresses in China(2003-2008) und zuvor ständiger Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen. Er arbei­tete nacheinander für das Büro des chinesischen Ge­schäftsträgers in Großbritannien, die Dolmetscher- und Übersetzungsabteilung des Außenministeriums sowie die chinesischen Botschaften in Ghana und auf den Phi­lippinen. Nach 1980 arbeitete er in der Abteilung für asiatische Angelegenheiten, war Botschafter auf den Philippinen(1988-1990), Generaldirektor der Abteilung für asiatische Angelegenheiten im Außenministerium (1990-1994) und stellvertretender Außenminister. 56