Sammelwerk 
Agrarpolitik und Ländlicher Raum in Mecklenburg-Vorpommern nach 1989
Entstehung
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68| 5. Kurzvorstellung ausgewählter Vereine, Verbände und Initiativen Bauernverband Zunächst hatten sich ein Mecklenburgischer Bauernverband, ein Landesbauernverband Mecklenburg-Vorpommern und ein Genossen­schaftsverband der LPG und GPG Mecklenburg­Vorpommern gebildet. Als Arbeitsgemeinschaft waren sie bereits auf Landes- und Bundesebene gemeinsam aufgetreten. Am 22. März 1991 schlossen sie sich auf dem ersten Landesbau­erntag zum Bauernverband Mecklenburg-Vor­pommern zusammen. Zum Vorsitzenden wurde der Landwirt Harald Röpke aus Köcknitz im damaligen Kreis Pasewalk gewählt. Das war die erste geeinte berufsständische Vertretung dieser Art in den fünf neuen Bundesländern. 93 Mit dem MottoEinheit der Vielfalt beruft sich die Interessenvertretung der Landwirte auf ihre breit gefächerte Mitgliedschaft und deren unter­schiedliche Interessen. Der Verband sieht seine Hauptaufgabe in der Einflussnahme auf agrar­politische, wirtschaftliche und soziale Entschei­dungen auf Landes-, Bundes- und europäischer �S�o�n��d�e�r�b�e�il�a�g��e�[�2�0��0�1�]. Ebene. Dazu unterhält er ein weit gespanntes Netzwerk. Er leistet für die Mitglieder juristische und soziale Hilfe oder unterstützt die Verbände der Landjugend und Landfrauen. Landurlaub Mecklenburg­Vorpommern e.V. Der Verband entstand 1991 und zählt heute 325 Mitglieder mit unterschiedlichen landtouristi­schen Angeboten. Mitarbeit auf dem Hof, Jagen, Fischen oder Fahrradtouren gehören zum Profil. Er unterhält mehrere Regional- und Projektbüros in Mecklenburg-Vorpommern. Sein Ziel als Fachverband ist der sanfte länd­liche und ökologisch integrierte Tourismus. Besondere Aufmerksamkeit wird der ländlichen Traditionspflege bei Vermittlung der erhalte­nen Kulturlandschaft gewidmet. Der Verband versteht sich als Multiplikator, Berater, Organi­sator, Mittler und Fortbildungseinrichtung im Sinne dieser Ziele. Landfrauenverband Der Landfrauenverband begann seine Tätigkeit 1991 mit dem sozialen Engagement für die aus dem landwirtschaftlichen Arbeitsprozess gedrängten Frauen auf den Dörfern. Damit war