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Wohnungsgenossenschaften als Zukunftsmodell : eine zentrale Säule für langfristig bezahlbaren Wohnraum
Entstehung
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7. Handlungsempfehlungen Wohnungsgenossenschaften können gemeinsam mit kommunalen Wohnungsgesellschaften als ergänzenden Partnern zur tragenden Säule einer dauerhaft bezahlba­ren Wohnraumversorgung werden. Voraussetzung ist ein kohärenter politischer Rahmen auf allen Ebenen: Einfache Gemeinnützigkeit einführen: Freiwilliger Sta­tus auf Basis§ 5 KStG mit Mietpreis- und Vermögens­bindung als Voraussetzung für bevorzugten Grund­stückszugang. Konditionierten Verkauf als Standard verankern: Öf­fentliche Grundstücke werden zum sozialen Ertragswert an Genossenschaften mit anerkanntem Status vergeben. KfW-Nachrangdarlehen ausbauen: eigenkapitalähnli­che Fördermittel für Neubau, Bestandserwerb und energetische Sanierung ergänzt durch EIB- und Lan­desförderung. Revolvierenden Wohnbauförderungsfonds aktivieren: Rückflüsse aus Darlehen zweckgebunden reinvestieren nach dem NRW-Vorbild der 1950er und dem österreichi­schen Modell. Vorkaufsrecht stärken: Kommunen sollen es ausdrück­lich zugunsten von Genossenschaften ausüben oder übertragen dürfen. Voraussetzung ist die Wiedereinfüh­rung eines starken Vorkaufsrechts. Genossenschaftlichen Wohnungsbau im BauGB fest­schreiben: Eröffnung einer Festsetzungsmöglichkeit in § 9 BauGB für genossenschaftliche Flächenanteile in Bebauungsplänen. Neugründungen systematisch fördern: bundesweite Gründungsberatung, vereinfachte Registrierung, Um­wandlungsanreize für private Mietshäuser. Genossenschaften als Energiegemeinschaften stärken: rechtliche Vereinfachung für Mieterstrom, Energy ­Sharing und Wärmewende im Quartier. Wohnungsgenossenschaften als Zukunftsmodell 21