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Gering Qualifizierte - Verlierer am Arbeitsplatz?! : Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis
Entstehung
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Übersicht 2: Modulkonzepte für Beschäftigungsfelder und Berufe: Beschäftigungs- und Berufs­felder Handel/Verkauf Verwaltung/Büro Druck/Druckweiterverarbeitung/ Buchbinderei Lagerwirtschaft Floristik Metall/Bau/Holz Gastgewerbe/Küche Gastgewerbe/Service Berufe Fachverkäufer/in im Nahrungsmittelhandwerk Einzelhandelskaufmann/frau Metallbauer/in Teilezurichter/in Gas- und Wasserinstallateur/in Klempner/in Maurer/in Trockenbauer/in Koch/Köchin Hauswirtschafter/in Gärtner/in(FR Garten- u. Land­schaftsbau) Leitgedanken der Benachteiligtenförderung Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt werden immer höher und zwei­jährige Ausbildungsberufe verschwinden mehr und mehr. Für benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene scheinen sich die Chancen, einen Be­rufsabschluss in zukunftsträchtigen Berufen zu erreichen, immer weiter zu schmälern. Durch die Verknüpfung zwischen modularisierten Qualifizie­rungskonzepten mit einer Förderung auf der Grundlage eines individuellen Förderplans und einer Dokumentation der erlangten Kompetenzen zu ei­nem differenzierten Förderungs- und Qualifizierungskonzept können sich die Chancen zur Integration in den Arbeitsmarkt aber auch für benachteilig­te Jugendliche und junge Erwachsene erheblich verbessern. Wichtigstes grundsätzliches Kriterium aller Modelle ist die Erhöhung der Chancen zur Integration in den Arbeitsmarkt. Dies gilt zunächst unabhängig davon, ob die Lernenden sich in der Berufsvorbereitung, in der betrieblichen oder 44