Druckschrift 
Gering Qualifizierte - Verlierer am Arbeitsplatz?! : Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Übersicht 1: Varianten der Subventionen für gering Qualifizierte bzw. Niedriglohnjobs nachfragebezogene Subvention angebotsbezogene Subvention Anknüpfungspunkt Lohnkosten oder Sozialversiche­rungsbeiträge Sozialversicherungs­beiträge, Bedarf, Arbeitsentgelt, Haus­haltseinkommen und/oder Kinderzahl Empfänger/in Unternehmen Beschäftigte Zielrichtung Reduzierung Arbeitskosten Erhöhung Arbeitsan­reize Varianten in der praktischen Erpro­bung SGI-Modell(bis 2/2002) Elmshorner Modell Nutzung bestehender Lohnkosten­zuschüsse für gering Qualifizierte (NRW) Mainzer Modell Einstiegsgeld § 18 Absatz 5 BSHG PLUSLohn Quelle: Eigene Zusammenstellung © CW 2002 Während die vorliegenden konzeptionellen Vorschläge zur Förderung von Niedriglohnjobs eine ìåÄÉÑêáëíÉíÉ und ÖÉåÉêÉääÉ(weder auf neue oder zu­sätzliche Arbeitsplätze noch auf bestimmte Personengruppen begrenzte) Förderung vorsehen, sind alle Einkommensbeihilfen bzw. Lohnkostenzu­schüsse in den laufenden Modellversuchen zeitlich befristet und teilweise auch auf bestimmte Zielgruppen beschränkt. Insofern lassen sich aus den ersten Erfahrungen der Modellprojekte und-programme selbstverständlich keine unmittelbaren Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit einer bundes­weiten flächendeckenden Einführung solcher Instrumente ableiten. Die Erfahrungen und Probleme, die sich bislang in der Praxis gezeigt haben, 50