tÉÖÖäá= pé~Ö~í“= herum W Typisch Schweizer Kompromiss zwischen staatlicher Regulierung, sozialer Abfederung, Zulassung von medizinisch und pharmazeutischen Innovationen und intensiviertem Wettbewerb. Mehr Flexibilität in der Vertragsgestaltung erfordert eine Umgestaltung der institutionellen Rahmenbedingungen. Der Wandel von einer zentralen Planung der Angebotskapazitäten zu einem dezentralen nachfrageorientierten Modell zielt auf eine Stärkung der Einkaufsmöglichkeiten der Krankenversicherer in den Niederlanden, in Frankreich und in Deutschland ab. Auch in der Schweiz stellt sich die Frage der Stärkung der Krankenversicherungen, jedoch im Verhältnis zu den kantonalen Planungsinstanzen. Übersicht 3: Ausgewählte Indikatoren Indikatoren Ausgabenquoten am BIP in% Gesundheitsausgaben insgesamt darunter ärztliche ambulante Leistungen zahnärztliche Leistungen/ Zahnersatz stationäre Krankenhausleistungen Arzneimittel Jahr D 2000 10,6 1995 10,4 2000 1,5 2000 0,9 2000 3,3 2000 1,4 Finanzierungsanteil an den Gesundheitsausgaben insgesamt in% Staat Sozialversicherung PKV Selbstzahlung Sonstige 1999 11,0 1999 67,7 1999 8,0 1999 11,0 1999 2,3 Ressourcen je 1000 Einwohner Ärzte niedergelassene Ärzte Krankenhausbetten Akutbetten 2000 3,58 2000 1,46 2000 9,1 2000 5,9 BIP pro Kopf(€, Devisenkurs) BIP pro Kopf(€, Kaufkraftparitäten) Bevölkerung 65 und älter in% Lebenserwartung bei Geburt Säuglingssterblichkeit je 1000 Geburten Sterblichkeit durch Kreislauferkrankungen je 100.000 Einw.: männlich weiblich 2000 2000 2000 2000 2000 2000 24.624 23.894 82.260.000 16,6 77,9 4,4 1999 250,3 1999 188,8 Quelle: BASYS nach nationalen Statistiken und WHO. CH NL 11,1 8,5 10,2 8,8 2,2 0,8 0,9 0,3 4,6 3,0 1,1 1,0 23,0 4,5 35,1 59,0 10,4 17,5 30,5 10,3 1,0 8,5 3,51 1,94 10,4 4,9 36.130 27.779 7.184.000 15,8 79,8 4,9 2,16 0,86 5,1 3,3 25.185 25.737 15.926.000 13,6 78,3 5,1 174,9 134,0 185,4 134,7 F 10,2 10,3 1,3 0,5 4,0 1,8 6,0 72,9 10,4 9,8 0,8 3,10 1,94 8,4 4,2 23.853 22.919 58.893.000 16,1 79,0 4,4 132,1 76,0 22
Druckschrift
Gesundheitsreform in Deutschland : sind Elemente aus anderen Ländern Europas übertragbar auf unsere Reform? ; Eine Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, Gesprächskreis Arbeit und Soziales, am 7. April 2003 in Berlin
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