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Wie Bürgermeister_innen soziale Medien nutzen : Ergebnisse einer Online-Befragung baden-württembergischer Bürgermeister_innen
Entstehung
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Wie Bürgermeister_innen soziale Medien nutzen In der Praxis sind Bürgermeister_innen zwar auch in anderen sozialen Medien aktiv(vgl. hierzu Abbildung 3), letztlich wird aus einer reinen Nutzenabwägung heraus aber immer Fa­cebook bevorzugt. Dieser Befund unterstreicht erneut eine grundlegende Erkenntnis der vor­liegenden Studie: Facebook hat auf der kommunalen Ebene unter den sozialen Medien eine klare Vormachtstellung. Allein wenn es um die Erreichung junger Zielgruppen geht, kann sich Instagram in der Bewertung gegen Facebook behaupten. 22 3.9 Nutzungsperspektiven der sozialen Medien Um die Nutzungsperspektive der Bürgermeister_innen noch besser zu verstehen, wurden die Studienteilnehmer_innen im weiteren Verlauf der Befragung um die Bewertung von Aus­sagen gebeten, die in der öffentlichen Diskussion über soziale Medien immer wieder zu hö­ren sind. Die erste Aussage bezieht sich hierbei auf die Nachfrageseite und die Erwartungshaltung der Bürger_innen. Politik und Verwaltung sehen sich bereits seit geraumer Zeit in stärkerem Maße mit der Forderung konfrontiert, das eigene Handeln transparent zu machen und ins­gesamt mehr sowie proaktiver zu kommunizieren, und zwar auf allen Kanälen. Daraus lässt sich die direkte Forderung seitens der Bürger_innen ableiten, dass moderne Politiker_innen in den sozialen Medien Präsenz zeigen müssen. Diese Anspruchshaltung scheint den be­fragten Bürgermeister_innen durchaus bewusst zu sein. 24Bürgerinnen& Bürger erwarten, dass man in den sozialen Medien präsent ist. (n= 364) 6% 1,9% 19,2% 12,6% stimme voll und ganz zu stimme zu stimme eher zu stimme eher nicht zu stimme nicht zu stimme überhaupt nicht zu 31,3% 28,8% Fasst man die zustimmenden Positionen zusammen, entspricht dies einem Anteil von na­hezu drei Vierteln(73 Prozent) der Befragten. 22 Inwiefern dieser mangelndeWettbewerb ein tatsächliches Problem darstellt, muss an anderer Stelle diskutiert wer­den. 33