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Mitläuferinnen & Macherinnen - Mädchen und rechtsextreme Orientierungen : Dokumentation des Fachtages am 28. Januar 2010 in Stuttgart
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Dokumentation des Fachtages: Mitläuferinnen und Macherinnen Mädchen und rechtsextreme Orientierungen Workshop 2: Zum pädagogischen Umgang mit rechtsextremen Mädchen Problemstellungen und Handlungsstrate­gien für die pädagogische Praxis Johanna Sigl Vorstellungsrunde zu Beginn Anschließend folgte 20 Minuten Klein­gruppenarbeit zuProblemstellungen in der pädagogischen Praxis: Die Teilnehme­rinnen konnten sich zu Erfahrungen im Umgang mit rechtsextremen Mädchen aus­tauschen und zu Problemen, mit denen sie in der sozialpädagogischen Praxis konfron­tiert sind. Ergebnisse der AG-Arbeit: Erfahrungen mit rechten Mädchen ­kein offensives Auftreten ­über Freundschaften/ Liebesbeziehun­gen in die Szene gekommen oder we­nigstens Kontakt zur Szene ­Unterstützung von rechtsextremen Handlungen(z.B. durch schützende Falschaussage vor Gericht oder durch Anstiftung zu Gewalttaten) Problemstellungen in der sozialpäda­gogischen Praxis ­Umdeutung von rechtsextremen Hand­lungen nach geschlechtstypischen Ein­ordnungen(Mädchen werden von Pä­dagogen/Pädagoginnen, Eltern… nicht als politische Akteurinnen wahrge­nommen; so werden beispielsweise ihre Äußerungen alsRumgezicke abge­tan) ­thematische Einordnung, Raum in der Arbeit schaffen ­gemeinsame Basis im Team muss vor­handen sein ­Delegation von Problemen alleine an soziale Arbeit(alsFeuerwehr) ­eigene(fehlende) Sensibilisierung ­Bereitschaft zur Auseinandersetzung ­Interaktion mit Klientinnen(Gefahr, brüchige Vertrauensverhältnisse gleich wieder kaputt zu machen) ­Umgang mit eigener Angst(vor Kon­frontation oder Bedrohung) nach Posi­tionierung ­genug Argumente!?(beispielsweise Wissen zu rechten Codes, Musikszene) ­Kenntnis von Strukturen, um Hilfestel­lung zu geben = wìë~ããÉåÑ~ëëÉåÇÉê= fåéìí= îçå= gçÜ~åå~= páÖä=òì=mêçÄäÉãëíÉääìåÖÉå=áå=ÇÉê=é®Ç~ÖçÖáJ ëÅÜÉå=~ñáëW= Frauen und Mädchen werden von keiner Seite als politische Akteurinnen wahrge­nommen. Gesellschaftliche Funktion Sozialer Arbeit: Befriedung devianter Verhaltensweisen anstelle von offensiver Thematisierung. Rechts eingestellte Frauen gehen in sozial­pädagogische Berufe, werden beispielswei­se Erzieherinnen oder Sozialarbeiterinnen. wìë~ããÉåÑ~ëëÉåÇÉê= fåéìí= îçå= gçÜ~åå~= páÖä= òì= mêçÄäÉãëíÉääìåÖÉå=~ìÑ= ÇÉê= é®Ç~ÖçJ ÖáëÅÜÉå=e~åÇäìåÖëÉÄÉåÉW= Mädchen mit etablierten Einstellungs- und Handlungsmustern können durch sozialpä­11