Das Wichtigste auf einen Blick Seit ihrer Gründung im Jahre 1925 engagiert sich die Friedrich-Ebert-Stiftung aktiv für Bildungsgerechtigkeit und Demokratieförderung. Die Abteilung Studienförderung unterstützt hierzu talentierte und zugleich engagierte junge Studierende, Promovierende sowie seit 2024 erstmals auch Auszubildende, die ein ausgeprägtes gesellschaftspolitisches Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Eingebettet in ein enges Netzwerk aus ehemaligen Geförderten, Vertrauensdozent:innen, politischen Partner:innen und Mitarbeiter:innen der Stiftung werden die Stipendiat:innen materiell und ideell gefördert. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, junge, talentierte und engagierte Menschen zu fördern, insbesondere jene, die auf ihrem Lebens- und Bildungsweg strukturell benachteiligt werden. Die Förderung soll ihnen ermöglichen, faire Bildungsergebnisse zu erreichen, ihre berufliche Zukunft selbstbestimmt zu gestalten und gesellschaftlich wirksam zu werden. Die Intention dieser Studie ist es, den Verbleib der ehemaligen Stipendiat:innen, insbesondere den beruflichen Lebensweg, nachzuvollziehen. Welchen Einfluss hat die Förderung durch Stipendien und politische Bildungsangebote auf diese Lebenswege? Was funktioniert gut, was kann noch besser werden? Die Ergebnisse der Studie belegen die Wirkung der Förderung und zeigen, dass diese → zu mehr Bildungsgerechtigkeit beiträgt, da sie vor allem Erstakademiker:innen, Frauen und Menschen mit Einwanderungsgeschichte fördert; → die Geförderten beim Übergang in den Beruf unterstützt, der in eine erfolgreiche Berufslaufbahn mündet: mit sehr hoher beruflicher Zufriedenheit und volladäquaten Beschäftigungen; → zu einer höheren sozialen Mobilität führt: 53 Prozent der ehemaligen Stipendiat:innen sind im Vergleich zu ihren Eltern beruflich aufgestiegen; → das langfristige gesellschaftspolitische Engagement und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung fördert: Der Stiftung gelingt es, hoch engagierte Personen als Stipendiat:innen zu gewinnen und sie in ihrem Engagement zu bestärken – auch über die Zeit der Förderung hinaus; → sich in den starken Werteorientierungen der (ehemaligen) Geförderten widerspiegelt, die den Wertekompass der Sozialen Demokratie tragen; → tragfähige Netzwerke in die Friedrich-EbertStiftung hinein und darüber hinaus schafft. So wollen beispielsweise über 50 Prozent der Ehemaligen als Mentor:innen wirken, ihr Wissen als Expert:innen, Berater:innen für spezielle Themen oder als Referent:innen weitergeben. 10 Friedrich-Ebert-Stiftung
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Vom Potenzial zur Wirkung : Ergebnisse einer Verbleib- und Evaluationsstudie der Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung
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