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Vom Potenzial zur Wirkung : Ergebnisse einer Verbleib- und Evaluationsstudie der Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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Soziale Mobilität der Stipendiat:innen Im Vergleich mit der Stellung ihrer Eltern zeigt sich bei den Stipendiat:innen eine klare Verschiebung zugunsten der hochkomplexen Tätigkeiten. Während die Elterngeneration bei fast der Hälfte höchstens im Bereich der Helfer- und fachlichen Tätigkeiten beschäftigt war, sind von den Stipen­diat:innen über 87 Prozent mit komplexen bis hochkomplexen Tätigkeiten betraut. Im Mittel sind rund 53 Prozent der Absolvent:innen im Vergleich zu ihren Eltern beruflich aufgestiegen. Besonders auffällig ist dieser Effekt bei den­jenigen, deren Eltern relativ einfache Tätigkeiten ausüben: Von den Stipendiat:innen, deren Eltern das Anforderungsniveau Helfer- und Anlern­tätigkeit aufwiesen, haben 63 Prozent ihre berufliche Stellung auf das Anforderungs­niveau der hochkomplexen Tätigkeit und weitere 18 Prozent auf das der komplexen Spezialistentätigkeit verbessern können. Vom Anforderungsniveau fachlich ausge­richtete Tätigkeit haben sich mit 67 Prozent sogar noch mehr zum Niveau der hoch­komplexen Tätigkeit verändert. Bedenkt man dabei, dass in den jüngeren Kohor­ten viele noch am Beginn ihrer Laufbahn stehen, so zeigen diese Zahlen einen enormen Einfluss auf die soziale Mobilität der Stipendiat:innen. Abteilung Studienförderung 39