Ein klares Ziel: Mehr Bildungsgerechtigkeit In Deutschland sollte jede und jeder studieren können – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder dem Bildungsgrad der Eltern. Das ist der Anspruch. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Zu mehr Bildungsgerechtigkeit beizutragen, ist deshalb eines der wichtigsten Ziele der Friedrich-Ebert-Stiftung, ganz im Einklang mit ihrem Leitbild ↗ www.fes.de/ueber-uns/ueber-diefriedrich-ebert-stiftung/unser-selbstverstaendnis und Gründungsauftrag. Soziale Demokratie kann ihre Wirkung nur entfalten, wenn alle Menschen ungeachtet ihrer sozialen und kulturellen Herkunft die gleichen Chancen erhalten. Deshalb fördert die Stiftung begabte und engagierte junge Menschen und legt einen besonderen Schwerpunkt auf diejenigen, die bei ihrem Hochschulzugang vor strukturellen Herausforderungen stehen. Denn auch im Jahr 2025 gibt es an den deutschen Universitäten und Hochschulen noch Bevölkerungsgruppen, die vergleichsweise unterrepräsentiert sind. Deswegen fördert die Friedrich-Ebert-Stiftung vorrangig folgende Fokusgruppen: → Erstakademiker:innen → Frauen → Studierende/Promovierende mit Einwanderungsgeschichte Eine zweite Fokussierung betrifft die Ausweitung der Förderung auf bislang in der Studienförderung der FES weniger beachteten Gruppen von Studierenden und Promovierenden. Die Stiftung hat eine starke Tradition vor allem in den Universitäten, und dort im sozialwissenschaftlichen, wirtschaftlichen, rechtlichen oder geisteswissenschaftlichen Bereich. Um den Anteil dieser bisher in der Förderung unterrepräsentierten Gruppen zu erhöhen, legt die Friedrich-EbertStiftung besonderes Augenmerk auf: → Studierende/Promovierende an Fachhochschulen und → Studierende/Promovierende in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik(MINT). Info Eine Einwanderungsgeschichte ist dann vorhanden, wenn die Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben wurde und die betroffene Person oder zumindest ein Elternteil nicht in Deutschland geboren wurde. Als internationale Studierende gelten alle, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben und zum Studium nach Deutschland gekommen sind. Abteilung Studienförderung 15
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Vom Potenzial zur Wirkung : Ergebnisse einer Verbleib- und Evaluationsstudie der Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung
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