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Vom Potenzial zur Wirkung : Ergebnisse einer Verbleib- und Evaluationsstudie der Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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Steckbrief der Verbleib- und Evaluationsstudie der Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung(FES) durchgeführt vom Zentrum für Qualitätsanalyse(ZQA) der TU Dresden Steckbrief Auftrag Verbleib- und Evaluationsstudie der Studienförderung einschließlich Befragung der aktuellen und ehe­maligen Stipendiat:innen der FES Durchführung Projektleitung: Dana Frohwieser Prof. Dr. Karl Lenz Grundgesamtheit Alle aktuell Geförderten in der Grund­und Promotionsförderung Alle ehemaligen Stipendiat:innen ab dem Geburtsjahr 1950 Online-Befragung: 30.10.2024–02.12.2024 Validierende Fokusgruppengespräche: 01–02/2025 Die vorliegende Publikation nimmt gezielt den Verbleib der Stipendiat:innen in den Fokus. Sie analysiert, wen die Stiftung für ein Stipendium gewinnt, wie dieses genutzt wird und wie sich die ehemaligen Stipendi­at:innen auf ihrem weiteren Lebensweg entwickeln. Verfahren In die Studie wurden alle Stipendiat:innen der Stiftung ab dem Geburtsjahrgang 1950 einbezo ­gen. Im Mittelpunkt stand eine standardisierte Onlinebefragung von ca. 2.300 aktuell geförder ­ten Studierenden und Promovierenden und rund 14.100 ehemaligen Geförderten als Vollerhebung. Das Erhebungsinstrument, basierend auf den langjährigen Erfahrungen des ZQA mit Absol­ventenstudien, wurde unter Nutzung früherer Befragungen der Stiftung in enger Abstimmung mit der Abteilung Studienförderung erstellt. Bei den aktuell Geförderten konnte eine Netto-Rück­laufquote von 49 Prozent und bei den Ehemali ­gen von 34 Prozent erzielt werden. Zusätzlich wurden sechs Fokusgruppengespräche zu unter­schiedlichen Schwerpunktthemen durchgeführt. Zusammenfassung Um neben Gesamtergebnissen auch Aussagen über Veränderungen in der Arbeit der Studien­förderung und ihrer Wirkungen machen zu können, wurden Kohorten gebildet. Für die Bildung der Förderkohorten wurde der Beginn der Förderung verwendet. Für die 1970er und 1980er Jahre wurden dabei jeweils zehn Jahre zusammengefasst; aufgrund des einsetzenden Anstiegs der Gefördertenzahlen im Weiteren dann jeweils fünf Jahre. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse auch differenziert nach sozialen Merkmalen(z. B. Geschlecht, soziale oder regionale Herkunft), Studienmerkmalen(z. B. Fächergruppe) und nach der Art der Förderung (z. B. Grund-, Promotionsförderung) betrachtet. Zu einigen Themenfeldern wurden nur die ehe­maligen Geförderten befragt. 12 Friedrich-Ebert-Stiftung