Friedrich-Ebert-Stiftung 2. Dienstleistungsinitiativen auf Bundesebene 2.1 Die Initiative„Dienstleistungen für das 21. Jahrhundert“ des BMBF Als Antwort auf die mangelnde Dienstleistungsorientierung der deutschen Wirtschaft wie auch der Forschung wurde im Jahre 1995 vom BMBF mit der Initiative „Dienstleistungen für das 21. Jahrhundert“ ein zentraler Grundstein zur umfassenden Entwicklung der Dienstleistungen in Deutschland gelegt. Die Initiative begann mit einer Bestandsaufnahme im Jahr 1995 (Bullinger 1995). Das Jahr 1996 war dann durch eine breite öffentliche Diskussion zur Definition von Forschungs- und Handlungsempfehlungen gekennzeichnet. Die Ergebnisse dieser Phase, an der sich über 300 ExpertInnen beteiligten, wurden 1996 vorgestellt(Bullinger 1997, 1998). 1997 und 1997 waren durch 10„Prioritäre Erstmaßnahmen“(PEM) gekennzeichnet. Dies waren 10 große Forschungsprojekte, die Kerne für das zukünftige Geschehen bilden sollten. Diese Ergebnisse wurden im September 1998 auf der 3. Dienstleistungstagung vorgestellt(Bullinger 1998). Ein wesentliches Instrument dabei war die Förderung von Ideen, Konzepten, Strategien und Modellen mit dem Ziel,„notwendige Anstöße für eine erfolgreiche und stabile Entwicklung der Potentiale des Lebens- und Wirtschaftsstandortes sowie der Sicherung der Beschäftigung“ zu geben(Ernst a.a.O.). Dazu sollte • die Entwicklung des Dienstleistungssektors unterstützt, • die Aufgeschlossenheit für Forschung und Entwicklung erhöht, • ein Anreize für Initiativen in den Unternehmen gegeben, • die Konsequenzen für Qualifizierung und Qualifikation aufgezeigt und Umsetzungsstrategien unterstützt sowie • die erforderlichen Vernetzungen mit anderen Wirtschaftssektoren gefördert werden. Ein Beirat wurde eingerichtet unter der Leitung von Klaus Mangold(Vorstands10 Arbeitskreis Dienstleistungen mitglied Daimler-Benz AG und Vorstandsvorsitzender Daimler-Benz Inter-Services (debis) AG, Berlin und Stuttgart, heute: Daimler Chrysler Interservices debis AG). Weitere Beiratsmitglieder waren • Prof. Wolfgang Fürniß(Generalbevollmächtigter für Wirtschaftsbeziehungen, SAP AG, Walldorf), • Reinhold Hendricks(Vorstandsmitglied Allianz Lebensversicherungs AG, Stuttgart), • Dr. rer. nat. Haben Hultzsch(Vorstandsmitglied TD Technik/Dienste, Deutsche Telekom AG, Bonn), • Dipl.-Volkswirt Jürgen Husmann(Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Köln), • Prof. Dr.-Ing. h.c. Dr.-Ing. E.h. Reinhardt Jünemann(Geschäftsführender Leiter Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund), • Dr. rer. nat. Hermann Krämer(Vorstandsmitglied VEBA AG, Düsseldorf), • Dipl.-Betriebswirt(FH) Klaus-Dieter Laidig ( Geschäftsführer Hewlett-Packard GmbH, Böblingen), • Dr. rer. oec. Thomas Middelhoff(Vorstandmitglied Bertelsmann AG, Gütersloh), • Prof. Dr. Frieder Naschold(Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH, Berlin), • Maud Pagel(Mitglied des Gesamtbetriebsrates Deutsche Telekom AG, Bonn), • Prof. Dr. habil. Sybille Peters(Institut für Berufs- und Betriebspädagogik, Otto-vonGuericke-Universität Magdeburg), • Dieter Philipp(Emil Philipp GmbH, Präsident der Handwerkskammer Aachen und Mitglied des Präsidiums des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Aachen), • Prof. Dr. rer. pol. Arnold Picot(Institut für Organisation, Ludwig-MaximiliansUniversität München), • Prälat Hellmut Puschmann(Präsident des Deutschen Caritasverbandes e.V., Freiburg),
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Bestandsaufnahme und Bilanzierung von Dienstleistungsinitiativen des Bundes und der Länder
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