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Bestandsaufnahme und Bilanzierung von Dienstleistungsinitiativen des Bundes und der Länder
Entstehung
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Friedrich-Ebert-Stiftung stituten. Eine Förderung findet innerhalb der Programme PRO INNO(Förderung der Innovationskompetenz mittelständi­scher Unternehmen), dem Programm In­dustrielle Gemeinschaftsforschung von mittelständischen Unternehmen IGF, dem Programm Zukunftstechnologien für klei­nere und mittlere Unternehmen ZUTECH sowie dem Programm Förderung von in­novativen Netzen INNONET statt. Insbe­sondere innerhalb des Programms PRO INNO werden dabei neben Industrieunter­nehmen, Forschungsinstituten auch inno­vative Dienstleistungsunternehmen geför­dert. Die Förderlinie technologische Beratung soll den Wissenstransfer in mittelständi­schen Unternehmen erhöhen. Hier stehen vor allem handwerksspezifische Themen im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang wurden bundesweit überbetriebliche Be­rufsbildungs- und Technologietransfer­zentren aufgebaut. Darüber hinaus beste­hen spezifische Beratungsinitiativen in den neuen Ländern und auch in ausländischen Wachstumsmärkten, z.B. in Osteuropa. Hier wurden Kontaktstellen aufgebaut zur Anbahnung und Durchführung transnatio­naler FuE-Kooperationen. Neben diesen Förderlinien hat das BMWA auch den Aufgabenschwerpunkt die An­wendung von Informations- und Kommu­nikationstechniken zu verbreiten. So wer­den Projekte zu den Themen elektroni­scher Geschäfts- und Rechtsverkehr bei öffentlichen und privaten Dienstleistungen, Telekooperation und Telearbeit, Sicherheit und Bedienungsfreundlichkeit bei Online­Dienstleistungen etc. angewandte For­schungsprojekte und Pilotprojekte geför­dert. Hier sollen insbesondere durch Best­Practice-Beispiele Nachahmer-Effekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen entstehen. Forschungsthemen stehen nicht im zentra­len Mittelpunkt der Förderung. Die Projek­te in diesem Bereich wurden seit 1999 mit ca. 70 Mio. gefördert. Die Forschungsaktivitäten des BMWA können demnach eher als bottom-up, denn als top-down-orientiert beschrieben werden. Auf diese Weise kann das BMWA flexibler auf die aktuellen Anforderungen 16 Arbeitskreis Dienstleistungen der Wirtschaft reagieren. Dienstleistungs­forschung wird demnach fast nie explizit betrieben, sondern immer nur im Zusam­menhang mit anderen Branchen gefördert. Eine explizite Förderstrategie für For­schung im Dienstleistungsbereich ist für Ernst(a.a.O.) ebenfalls nicht erkennbar. 2.2.2 Dienstleistungsforschung in ausgewählten Förderinstitutionen 6 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale Selbstverwaltungs­einrichtung der Wissenschaft zur Förde­rung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstituten in Deutschland. Ihr Auftrag besteht neben der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der Beratung von Parla­menten und Behörden, der Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern und wissenschaftliche Beziehungen zum Aus­land vor allem in der Forschungsförderung durch finanzielle Unterstützung von For­schungsvorhaben in allen Wissenschafts­gebieten. Für eine Online-Recherche bie­tet sich die DFG-Suchmaschine GEPRIS an, die eine Projektsuche ab dem Jahr 1999 ermöglicht. Dabei ist in keinem defi­nierten Förderprogramm also z.B. den Schwerpunktprogrammen oder den Son­derforschungsbereichen ein Schwerpunkt hinsichtlich von Forschungsaktivitäten im Dienstleistungsbereich erkennbar. Die Suche nach relevanten Dienstleistungs­projekten mit GEPRIS führte lediglich zu vier sehr unterschiedlichen Einzelprojek­ten aus dem Dienstleistungsbereich. Die Themen der Forschungsprojekte waren: Call Center Dienstleistungen, Teleservi­ces, Mediendienstleistungen, Betrachtung der Interaktion zwischen Dienstleister und Kunde. Interessant ist die schwache Aus­prägung der Dienstleistungsforschung in­nerhalb der DFG. Laut Aussage der DFG 6 Die Beschränkung auf diese drei Institutionen ist aus­schließlich der kurzen Bearbeitungszeit geschuldet. Dienstleistungsforschung findet darüber hinaus in etli­chen anderen Institutionen statt, wie der VW-Stiftung oder dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, um nur zwei weitere zu nennen. Eine Bestandsaufnah­me in diese Richtung wäre in einem weiteren Schritt sinnvoll.