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Bestandsaufnahme und Bilanzierung von Dienstleistungsinitiativen des Bundes und der Länder
Entstehung
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Friedrich-Ebert-Stiftung Bertelsmann-Stiftung Die Bertelsmann Stiftung versteht sich als operative, konzeptionell arbeitende Ein­richtung. Sie entwirft und initiiert ihre Pro­jekte selbst und gestaltet sie bis zur prak­tischen Umsetzung. Dabei arbeitet die Bertelsmann Stiftung eng mit Partnern in wissenschaftlichen, staatlichen und priva­ten Institutionen zusammen. Laut Eigen­aussage will die Bertelsmann-Stiftung gesellschaftliche Probleme aufgreifen, exemplarische Lösungsmodelle mit Ex­perten aus Wissenschaft und Praxis ent­wickeln und diese Modelle in ausgewählten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verwirkli­chen. Die Forschungsaktivitäten der Bertels­mann-Stiftung sind strukturell ähnlich ge­gliedert wie die der Hans-Böckler-Stiftung. Forschung im Dienstleistungsbereich wird in den BereichenStaat& Verwaltung und Wirtschaft durchgeführt. Die Schwer­punkte innerhalb der Bertelsmann-Stiftung sind demnach Projekte in den Bereichen öffentliche und kommunale Dienstleistun­gen. Die Zielsetzungen dieser angewand­ten Forschungsprojekte liegen im The­menbereich der Verwaltungsmodernisie­rung wobei häufig praxisnahe Instrumente für Demokratie und Effizienz auf lokaler Ebene entwickelt und zur Verfügung ge­stellt werden sollen. Hierbei werden häufig längerfristige Pilotprojekte gestartet, die für eine nachhaltige Wirkung der For­schung sorgen sollen. Bei der Bertelsmann-Stiftung ist darüber hinaus keine umfangreiche Förderstrate­gie für den Dienstleistungssektor identifi­zierbar. Die Aktivitäten orientieren sich vielmehr an den selbstdefinierten For­schungsschwerpunkten und greifen dabei implizit auch Dienstleistungsthemen auf. 2.2.3 Eigenforschung an ausgewählten Forschungsinstituten Neben der von unterschiedlichen Instituti­onen geförderten Forschung betreiben die Forschungsinstitute auch von ihnen selbst oder aus der Grundausstattung der Uni­versitäten getragene Forschung. Eine Re­18 Arbeitskreis Dienstleistungen cherche von Ernst bei Fraunhofergesell­schaft, Universitäten, freien Forschungs­einrichtungen und Landesinstitutionen er­gab, welches diese Eigenaktivitäten sind und mit welchen Zwecken sie durchgeführt wurden. Es zeigen sich keine grundsätzlich ande­ren Fragestellungen als in der geförderten Forschung. Allerdings wurden andere Schwerpunktsetzungen angesprochen. Dies gilt für die personenbezogenen Dienstleistun­gen, die europaweit als ein Wachstums­feld angesehen werden, das Netzwerkmanagement der Dienstlei­stungsunternehmen, was insbesondere Konzepte wie das Franchising mit allen seinen Facetten u.a. dem Finanzmana­gement umfasst sowie das Thema Forschung als Dienstleistung. Die Strategien beim Einsatz der Eigenfor­schung sind unterschiedlich. Sie reichen von der Eigenforschung als Ersatz für ausgefallene staatliche Förde­rung Mittel zur Verbreiterung des in geförder­ten Vorhaben erarbeiteten Instrumentari­ums Mittel zur schnellen Vertiefung des Grundlagenwissens Mittel zur Förderung des Personals(Dis­sertationsvorhaben) und als Mittel des Forschungsmarketings. 2.2.4 Forschungsaktivitäten der Europäischen Union Innerhalb der Europäischen Union gibt es unterschiedliche Ansätze hinsichtlich For­schungsaktivitäten im Dienstleistungsbe­reich. In erster Linie werden diese Aktivitä­ten innerhalb der Rahmenprogramme der Generaldirektion»Forschung« gefördert. Darüber hinaus existieren auch einzelne Dienstleistungsaktivitäten in anderen Ge­neraldirektionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ausprägungen. Auf­grund der Vielzahl möglicher dienstlei­stungsrelevanter Forschungsaktivitäten