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Bestandsaufnahme und Bilanzierung von Dienstleistungsinitiativen des Bundes und der Länder
Entstehung
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Friedrich-Ebert-Stiftung wird die Darstellung hier auf wenige Kern­bereiche begrenzt. 5. Rahmenprogramm Das 5. Forschungsrahmenprogramm von 1998-2002 enthält vier fachspezifische thematische(vertikale) Programme und drei querschnittsartige(horizontale) Pro­gramme. Im Zentrum der thematischen Programme stehen Leitaktionen, die von generischen Aktivitäten mit Grundlagen­und Methodenorientierung, einzelstaatli­che Ressourcen bündelnden Infrastruk­turmaßnahmen sowie einer ganzen Reihe von Begleitmaßnahmen wie Studien, Ver­anstaltungen und Stipendien flankiert wer­den. Hier existieren direkte Dienstlei­stungsaktivitäten in dem thematischen Programm»Benutzerfreundliche Informa­tionsgesellschaft«(IST-Programm). Eine Auswertung der zentralen EU­Forschungsdatenbank CORDIS(Commu­nity Research and Development Informati­on Service; http://www.cordis.lu) ergibt zahlreiche geförderte Projekte zu Dienst­leistungsthemen mit Schwerpunkten zu Public Services, Customer Relationship Management und Teleservices. Im Mittel­punkt steht aber meist Technologie- und nicht Dienstleistungsentwicklung. Darüber hinaus existieren auch einzelne Anknüp­fungspunkte in dem thematischen Pro­gramm»Wettbewerbsorientiertes und nachhaltiges Wachstum«. Dienstleistungs­fragestellungen können auch in den quer­schnittsartigen(horizontalen) Programmen thematisiert werden. Zu diesen zählen insbesondere»Innovation und KMU« und »Ausbau des Potentials an Humanres­sourcen in der Forschung und Verbesse­rung der sozioökonomischen Wissens­grundlage«. Diese Programme überlagern teilweise die begleitenden und unterstüt­zenden Maßnahmen, die bereits in den vertikalen Programmen enthalten sind. 6. Rahmenprogramm Im Vordergrund des 6. Forschungsrah­menprogramms steht die Schaffung des Europäischen Forschungsraums durch ei­ne verstärkte und effizientere Bündelung europäischer Forschungsanstrengungen und-kapazitäten. Eine Orientierung auf Dienstleistungen gibt es nicht unmittelbar. Arbeitskreis Dienstleistungen Für die Durchführung des Rahmenpro­gramms ist dieses in sieben spezifische Programme unterteilt, davon sind zwei Programme sowie eine Maßnahmegruppe mit Querschnittscharakter für Dienstleis­tungen von Interesse. Ein spezifisches ProgrammIntegration und Stärkung des Europäischen For­schungsraums in dem die themati­schen Prioritäten, die Unterstützung eu­ropäischer Politiken, die KMU-Förderung, die Internationale Zusammenarbeit sowie die Koordinierungsaufgaben zusammen­gefasst sind. Von Belang für die Dienst­leistungsentwicklung sindTechnologien für die Informationsgesellschaft sowie für Bürger und Staat in der Wissensgesell­schaft. Die internationale Zusammenar­beit soll in diesem Bereich des Rahmen­programms eine wichtige Stellung ein­nehmen. Ein spezifisches ProgrammAusgestal­tung des Europäischen Forschungs­raums mit den Bereichen Innovation, Humanressourcen, Infrastrukturen sowie Wissenschaft und Gesellschaft. In diesem Kapitel finden sich vier Maßnahmengrup­pen mit Querschnittscharakter, die für die Dienstleistungswirtschaft Bedeutung ha­ben könnten: Forschung und Innovation, Humanressourcen und Mobilität der Wis­senschaftlerInnen, Forschungsinfrastruk­turen und Wissenschaft/Gesellschaft. Im KapitelStärkung der Grundpfeiler des Europäischen Forschungsrau­mes finden sich Maßnahmengruppen mit Querschnittscharakter, die die thema­tischen Prioritäten ergänzen. Davon sind die Unterstützungsmaßnahmen zur För­derung einer kohärenten Entwicklung der Forschungs- und Innovationspolitik in Eu­ropa von Interesse für Dienstleistungen z.B. Benchmarking; systematische Auf­nahme herausragender wissenschaftli­cher und technologischer Kapazitäten; Analyse der Mobilitätshindernisse, Zu­kunftsforschung; Statistiken; Wissen­schafts- und Technologieindikatoren. Andere Direktionen Außerhalb der Generaldirektion»For­schung« werden z. B. in den Generaldirek­tionen»Informationsgesellschaft« und 19