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Bestandsaufnahme und Bilanzierung von Dienstleistungsinitiativen des Bundes und der Länder
Entstehung
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Friedrich-Ebert-Stiftung Entwicklung und Vermarktung neuer Dienstleistung zu entwickeln und eine Transferfunktion für die Wirtschaft bereit­zustellen. Diese Aktivität wird durch beab­sichtigte Forschungsprojekte hinsichtlich der Abschätzung von Beschäftigungspo­tentialen sowie der Entwicklung und Diffu­sion von Innovations- und Organisations­konzepten im Dienstleistungssektor er­gänzt. Weitere geplante Aktivitäten sind die Entwicklung von mittelstandsfreundli­chen öffentlichen Dienstleistungen sowie die Errichtung einer Serviceakademie. Darüber hinaus wird an die Konzeption eines Gütesiegels für technische Dienst­leistungen gedacht. Bisher ist es gelungen, gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft Handlungsfelder und Schwerpunkte zu definieren, Netzwerke zu unterstützen und einzelne Projekte anzustoßen. Die Kon­zeption der geplanten und begonnenen Aktivitäten deutet darauf hin, dass im Mit­telpunkt der Offensive vor allem Umset­zungsmaßnahmen stehen. Forschungsak­tivitäten werden demnach eher ein Rand­thema der Offensive darstellen. Eine fundierte Bewertung von Dienstleis­tungsoffensive und Dienstleistungswett­bewerb steht noch aus. Es ist noch offen, ob beispielsweise im Dienstleistungswett­bewerb die tatsächliche Umsetzung der einzelnen Vorschläge erfolgreich war, wie sich Chancengleichheit in den Dienstleis­tungsideen durchsetzen wird. Im MWA von NRW sind diese Aktivitäten im Referat Dienstleistungen, Handel, Lo­gistik angesiedelt. Angestrebt ist aber die Mitarbeit anderer Referate, denn die Dienstleistungsoffensive berührt als Quer­schnittsaufgabe zahlreiche Arbeitsberei­che im MWA und andere Ressorts, wobei die verschiedenen, bereits laufenden Initi­ativen in anderen Bereichen nicht unter dem Oberdach der Dienstleistungsoffensi­ve gebündelt werden sollen. Es gilt positiv zu kooperieren. Nach der Zusammenle­gung der beiden Ministerien Arbeit und Wirtschaft wurde die Arbeits- und Wirt­schaftspolitik neu und zwar integrativ aus­gerichtet. Dabei spielt neben der Dienst­leistungsorientierung auch die Innovati­Arbeitskreis Dienstleistungen onsfähigkeit und die Beschäftigungsfähig­keit eine große Rolle. An der Planung und Gestaltung waren verschiedene ForscherInnen auch des BereichesInnovative Dienstleistungen beim Projektträger des BMBF(PT) 8 betei­ligt, so dass hier Ergebnisse der dort durchgeführten Arbeiten in die Konzeption einfließen konnten. In der Zusammenar­beit mit dem BMBF wird eine Möglichkeit gesehen, die Nachhaltigkeit zu sichern. Privatwirtschaftlich organisierte Dienstlei­stungsinitiativen gibt es darüber hinaus, z.B.NRW sucht den Servicestar. Hier startet das Management- Center Hand­werk einen Wettbewerb für kundenorien­tierte Handwerksbetriebe. 3.2 Dienstleistungsoffensive Baden­Württemberg In einer Pressemitteilung des Wirtschafts­ministeriums vom Juli 2004 wird deutlich, wieso die Dienstleistungsoffensive für Ba­den-Württemberg wichtig ist. Das Wirt­schaftsministerium will hier mit der Dienst­leistungsoffensive den Wirtschaftsauf­schwung stärken. Mit einer Verstärkung der Dienstleis­tungsoffensive Baden-Württemberg wollen wir dem wirtschaftlichen Aufschwung in Baden-Württemberg beschäftigungspoliti­sche Flügel verpassen, verkündete der damalige Wirtschaftsminister und stellver­tretende Ministerpräsident Dr. Walter Dö­ring in Stuttgart.Mit aufeinander abge­stimmten Maßnahmen unterstützen wir Unternehmen bei der Entwicklung der Dienstleistungen. Damit kann die Dienst­leistungswirtschaft an die Erfolge der 90er Jahre anknüpfen. Nach einer Analyse des Instituts für An­gewandte Wirtschaftsforschung, IAW Tü­bingen, ist die positive wirtschaftliche Ent­wicklung Baden-Württembergs einerseits 8 Der Projektträger(PT-DLR) im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.(DLR) ist eine Dienstleistungs­organisation für Projektmanagement, die u.a. das BMBF bei der Verwirklichung der programmgebundenen For­schungsförderung durch die Wahrnehmung organisatori­scher und verwaltungsbezogener Managementaufgaben unterstützt. 23