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Guter Start für die neue Bundesregierung? : Umfrage zu Erwartungen an die Koalition aus Union und SPD
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Gründe für Zuversicht nach Wahlabsicht Welche Gründe gibt es Ihrer Meinung nach, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen?(in Prozent) 80 60 40 20 0 Gesamt CDU/CSU AfD SPD Abb. 15‌ 80 60 40 20 0 Grüne Linke Basis: alle Wahlberechtigten. Fehlende Werte: Kleinparteien undkeine Angabe. Quelle: GIM im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Demokratie und Rechtsstaat Engagement der Mehrheit der Menschen in Deutschland Bessere Verhältnisse als in den Medien/ der Öffentlichkeit dargestellt Starke, wettbewerbsfähige Wirtschaft Regierungswechsel im Bund Klimaschutz und Energiewende Anhänger:innen von Unionsparteien und SPD sind die Wer­te für Demokratie und Rechtsstaat als Gründe für einen op­timistischen Blick in die Zukunft mit 81 Prozent identisch. Die klassischen Volksparteien eint eine Anhänger:innen­schaft, die die freiheitliche Demokratie in hohem Maße wertschätzt und offensichtlich als besonders schützenswert betrachtet. Eine Mehrheit der Befragten ist zudem der Auffassung, dass sie die Verhältnisse in Deutschland besser einschät­zen, als sie in den Medien oder der öffentlichen Debatte oft dargestellt werden(57 Prozent). Etwas weniger häufig werden die wirtschaftliche Lage(53 Prozent) oder der Re­gierungswechsel(47 Prozent) als Grund für Hoffnung ge­nannt. Auffällig ist auch: Besonders viele CDU-Anhän­ger:innen sehen infolge der erneuten Regierungsverantwor­tung der CDU den Regierungswechsel selbst als Grund für Zuversicht(84 Prozent). Bei den Unterstützer:innen der SPD fällt dieser Wert deutlich verhaltener aus(54 Prozent). Am seltensten werden Klimaschutz und die Energiewende genannt(44 Prozent). Schaut man auf die Altersgruppen, zeigen sich vergleichs­weise geringe Unterschiede. Menschen ab 60 Jahren äußern insgesamt häufiger Gründe für Zuversicht. In der jüngsten Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen fällt die Zustimmung zu den genannten Punkten dagegen deutlich niedriger aus, was zu der insgesamt eher pessimistischen Haltung, die in dieser Altersgruppe häufiger vertreten ist, passt. Auch zwischen Ost und West zeigen sich Unterschiede. In Westdeutschland ist die Zustimmung zu allen abgefragten Gründen für Zuversicht insgesamt höher als in Ostdeutsch­land. Befragte in den westlichen Bundesländern sehen auf­grund von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mit 66 Pro­zent häufiger Anlass zur Zuversicht als diejenigen in den östlichen Bundesländern(57 Prozent). Zudem nimmt die Zustimmung zu, je höher das Bildungsniveau ist: Men­schen mit höherer Bildung sehen deutlich häufiger positive Signale für die Zukunft, insbesondere im Hinblick auf De­mokratie und Rechtsstaatlichkeit(hohe Bildung 71 Pro­zent, niedrige 56 Prozent) und eine starke, wettbewerbs­fähige Wirtschaft(61 Prozent versus 45 Prozent). 18 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.