Europäische Zusammenarbeit oder Vorrang nationaler Interessen nach Wahlabsicht „Welcher der beiden Aussagen stimmen Sie eher zu?“(in Prozent) 100 Abb. 17 50 0 Gesamt CDU/CSU AfD Viele der aktuellen Probleme lassen sich am besten in Zusammenarbeit mit den anderen Staaten der Europäischen Union lösen. Basis: alle Wahlberechtigten. Fehlende Werte: Kleinparteien und„keine Angabe“. Quelle: GIM im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung SPD Grüne Linke BSW Deutschland sollte mehr auf seine nationalen Interessen achten, statt Lösungen auf Ebene der Europäischen Union zu verhandeln. EU-Ebene zu verhandeln, sprachen sich insgesamt 58 Prozent für die erste Option aus. Besonders hoch fällt die Zustimmung zu gemeinsamen europäischen Lösungen unter den Anhänger:innen der Grünen(91 Prozent) aus, gefolgt von denen der SPD(72 Prozent) sowie der CDU und der Linken(jeweils 69 Prozent). Fundamental entgegengerichtet liest sich die Präferenz der Anhänger:innen von AfD und BSW: Knapp neun von zehn (88 Prozent) Anhänger:innen der AfD und fast sieben von zehn(68 Prozent) BSW-Anhänger:innen tendieren zu einem stärkeren Kurs auf Basis nationaler Interessen. Erneut wird bei der Analyse von Erwartungen und Einstellungen zur künftigen Politik ein deutliches Gefälle beim Vergleich unterschiedlicher Bildungsschichten deutlich: Während sieben von zehn Teilnehmer:innen der Studie mit höherem Bildungsabschluss sich für eine enge Zusammenarbeit in der EU aussprechen, sind es bei Personen mit mittlerem Bildungsabschluss eine knappe Mehrheit(56 Prozent) und weniger als die Hälfte(44 Prozent) der Befragten mit geringer formaler Bildung. 20 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
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Guter Start für die neue Bundesregierung? : Umfrage zu Erwartungen an die Koalition aus Union und SPD
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