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Rettende Augenblicke : Überleben im Nazi-KZ
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31 Schließlich habe sehr harte Arbeit bevor gestanden.Und dieser Kapo, schwärmt Heinz,der warf mir so einen wattierten Bau­ernrock zu, eine wattierte Jacke, so eine Langjacke. Die hat er mir, speziell mir, zugeworfen. Eine solche Jacke war damals ein Vermögen. Eine an Lebensrettung grenzende Tat dieses Kapo. Wieso bekam ausgerechnet Hans dieses wertvolle Kleidungsstück? Weder Hans noch sonst wer kann das genau sagen. Vielleicht weiß es nicht einmal dieser Kapo selber genau. Jedenfalls ist das Überleben dieses jüdischen Menschen na­mens Hans mit Hilfe der wattierten Jacke zumindest eine zeit­lang wesentlich erleichtert worden. Erst die Begegnung mit einem weiteren Lagerinsassen sollte aber wirklich entscheidend sein. Dieser Mensch hieß Fredi. Fredi- ein Heldenlied Es habe da einen jüdischen Gefangenen gegeben, einen un­glaublich mutigen, intelligenten, einfallsreichen Menschen. Fre­di Hirsch habe er geheißen, sagt Heinz(siehe*12), und er fügt hinzu:Dieser Mensch war wohl irgendwie genial. Dieser Fredi brachte es fertig, in Auschwitz eine Art Jugend­fürsorge aufzubauen. Er kümmerte sich umnoch nicht vergas­te Kinder. Er betreute sie, versuchte, für sie Tagesprogramme zu organisieren, ihnen den scheußlichen Alltag irgendwie erträg­lich zu gestalten. Heinz erzählt, eineSS-Frau aus dem Frauenlager habe sich in diesen Fredi verliebt. Sie habe es dann fertig gebracht, soge­nanntenicht zustellbare Plakate an Fredi weiter zu leiten. Es