Erwerbsumfang und Erwerbsabsicht von Müttern mKiintdKeirnndern im Alter von ein bis unter drei Jahren ohne Kita-Platz und mit ungedecktem Bedarf Abb. 14 in Prozent Vollzeit 6 erweiterte Teilzeit 18 % 18 Teilzeit Erwerbswünsche von derzeit nicht erwerbstätigen Müttern(Anteil insgesamt in Prozent) innerhalb 3 Monaten 58 nicht erwerbstätig innerhalb 6 Monaten innerhalb 12 Monaten innerhalb 2 Jahren o. später ohne Erwerbswunsch 90% der nicht Erwerbstätigen Quelle: eigene Berechnungen auf Basis von KiBS 2018–2020. Anmerkung: Dargestellt ist der Erwerbsumfang von Müttern mit Kindern zwischen ein und unter drei Jahren, deren Kind trotz Bedarfs keinen Kita-Platz nutzt. Von den derzeit nicht erwerbstätigen Müttern ist zusätzlich auch der Zeitpunkt des gewünschten Wiedereinstiegs ins Erwerbsleben abgetragen. Die Prozentangaben beziehen sich dabei auf die Grundgesamtheit aller Mütter mit Kindern zwischen ein und unter drei Jahren, deren Kind trotz Bedarfs keinen Kita-Platz in Anspruch nimmt. AAllleePPrroozzeennttaannggaabbeenniinnddeerrAAbbbbiilldduunnggaaddddiieerreennssiicchhssoommiittaauuff110000PPrroozzeennttaauuff..BBeerreecchhnnuunnggeennssiinnddggeewwiicchhtteett.. N=3.247. 5.1 KITA-NUTZUNG, BETREUUNGSBEDARFE UND ERWERBSWÜNSCHE VON MÜTTERN In Abbildung 13 ist ersichtlich, dass rund vier von fünf Müttern, deren Kind einen Kita-Platz hat, einer Erwerbstätigkeit nachgehen, überwiegend in erweiterter Teilzeit mit einem Erwerbsumfang von 20 bis einschließlich 35 Stunden (55 Prozent) oder Vollzeit mit einem Erwerbsumfang von über 35 Stunden(18 Prozent) pro Woche. Etwa zehn Prozent arbeiten weniger als 20 Stunden, 17 Prozent sind nicht erwerbstätig. Von den derzeit nicht erwerbstätigen Müttern möchten über 90 Prozent wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, der Großteil plant dies innerhalb der nächsten drei bis sechs Monate mit einem gewünschten durchschnittlichen Umfang von 25 Wochenarbeitsstunden. 7 Werden nun Mütter mit einem ungedeckten Betreuungsbedarf betrachtet, deren Kinder also keine Kita besuchen, obwohl Bedarf nach einem Kita-Platz besteht, zeigt sich, dass der Anteil der nicht erwerbstätigen Mütter mit 59 Prozent im Vergleich zu 17 Prozent deutlich höher ist als bei Müttern, deren Kinder einen Kita-Platz haben(siehe Abbildung 14). Zudem fallen die Erwerbsumfänge signifikant niedriger aus: Lediglich sechs Prozent der Mütter, die keinen Kita-Platz für ihr Kind haben, arbeiten in Vollzeit(im Vergleich zu 18 Prozent bei Müttern mit KitaPlatz), 18 Prozent in erweiterter Teilzeit(im Vergleich zu 55 Prozent) und 17 Prozent in Teilzeitstellen mit weniger als 20 Wochenarbeitsstunden(im Vergleich zu zehn Prozent). Die Verteilung der Erwerbsintentionen der nicht Erwerbstätigen ist hingegen vergleichbar mit denen von Müttern, die einen Kita-Platz haben(Abbildung 13): Insgesamt 7 Informationen zu gewünschten Ausweitungen des Erwerbsumfangs von bereits erwerbstätigen Frauen liegen in den KiBS-Daten nicht vor. Auf Basis des Mikrozensus ist bekannt, dass rund zehn Prozent der erwerbstätigen Frauen ihre Arbeitszeit gern erhöhen würden(Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2020). Als Grund für die niedrigere Arbeitszeit wird hierfür häufig die Betreuung von Kindern und anderen Familienangehörige angegeben. FRIE 1 D 4 RICH-EBERT-STIFTUNG TITEL DIESER PUBLIKATION OKTOBER 2021 FES d 2 is 7 kurs
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Frühe Ungleichheiten : Zugang zu Kindertagesbetreuung aus bildungs- und gleichstellungspolitischer Perspektive
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