Anzahl an Bewerbungen, nach Merkmalen der Familie, für Familien mit Kindern zwischen ein und unter drei Jahren Anzahl an Bewerbungen Mmiinndd.. eeiinn EElltteerrnntteeiill aabbggeesscchhlloosssseenneess SSttuuddiiuumm Beidke iEnltEelrtnerkneteinil aabbggeesscchhlloosssseenneess SSttuuddiiuumm DDeeuuttsscchh Aannddeerree SSpprraacchhee NnicichhttAarrmmuuttssggeeffäähhrrddeett Aarrmmuuttssggeeffäähhrrddeett MMuutttteerr eerrwweerrbbssttäättiigg MMuutttteerr nniicchhtt eerrwweerrbbssttäättiigg PPaaaarrffaammiilliiee Aallleeiinneerrzziieehheenndd ** *** Abb. 22 Quelle: eigene Berechnungen auf Basis von KiBS 2018–2020. Anmerkung: Dargestellt ist die Anzahl an Kita-Bewerbung evnonvoFnamFaimlieinliemnimt KitinKdinerdnerznwziswcihsecnheenineiunnudnudnutenrtedrredirJeaihJraehnr,endi,e ediineeeninBeentrBeueturneugsubnegdsabrefdäaurfßäerunßeurnndusnicdhsuicmh umminmdeisntdenesteninseeninPelnatPzlbaetzwboerbweonrbheanbehna.bMeni.ttSeilgwneirfitkeasninzdengezwicshchtetn. Nde=n2G0.r9u1p4-. pen auf Ein-, Fünf- und Zehnprozentniveau:***,**,*. Mittelwerte sind gewichtet. N=20.914. Dennoch berichten nichtdeutschsprachige, armutsgefährdete Familien und Familien, in denen die Mutter nicht erwerbstätig ist, häufiger als die jeweiligen Vergleichsgruppen, dass es sehr schwierig sei, einen Kita-Platz zu bekommen(vgl. Abbildung 23). Dies zeigt, dass die Hürden, einen Kita-Platz zu bekommen, zumindest subjektiv von diesen Familien als deutlich größer wahrgenommen werden. Die beobachteten Bewerbungslücken in Abbildung 21 und 22 können verschiedene Ursachen haben. Eine seltenere Bewerbung trotz Bedarfs könnte zunächst darauf hinweisen, dass es im Bewerbungsprozess Hürden gibt, der Prozess als zu aufwendig empfunden wird oder gar nicht bekannt ist, dass eine Bewerbung bei mehreren Kitas möglich ist. Darüber hinaus könnte trotz bestehendem Betreuungsbedarf eine Bewerbung seltener erfolgen, weil überhaupt kein passendes Kita-Angebot vorliegt oder dieses den Familien bekannt ist. Ferner könnte es sein, dass die passenden Kita-Angebote zu weit entfernt sind oder andere für die Familien wichtige Kita-Merkmale in der Bewertung der Familien nicht gegeben sind(vgl. Abschnitt 6.1). Insgesamt ist aber festzuhalten, dass sich grundsätzlich benachteiligte Familien nicht nur seltener bewerben, sondern bei erfolgter Bewerbung es als deutlich schwieriger einschätzen, einen Platz zu bekommen. 6.4 ZUSAMMENFASSENDE BETRACHTUNG MÖGLICHER GRÜNDE FÜR KITA-GAPS Das Kapitel stellte eine Vielzahl von Gründen für eine Nichtnutzung und die Zugangsbarrieren von Eltern mit Kita-Bedarfen dar, die auch teils die Unterschiede im KitaBesuch von Kindern je nach sozioökonomischem und-demografischen Hintergrund erklären können. Die Ergebnisse lassen sich nun beispielhaft anhand bildungsökonomischer Kosten-Nutzen-Abwägungen zusammenfassen. Demnach hängt die Entscheidung, bei bestehendem Bedarf das Kind auch tatsächlich in einer Kita betreuen zu lassen, mit dem erwarteten Nutzen für Eltern und Kind zusammen, aber auch mit den damit verbundenen Kosten. Die vorangegangenen Analysen lassen vermuten, dass Familien mit ungedeckten Bedarfen, insbesondere aus potenziell benachteiligten Familien, ein geringeres Kosten-Nutzen-Verhältnis erwarten. FRIE 2 D 2 RICH-EBERT-STIFTUNG TITEL DIESER PUBLIKATION OKTOBER 2021 FES d 3 is 9 kurs
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Frühe Ungleichheiten : Zugang zu Kindertagesbetreuung aus bildungs- und gleichstellungspolitischer Perspektive
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