Tabelle 1: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe in den Raumordnungsregionen Hamburg und München, 1999 bis 2006 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 Veränderung absolut in% Hamburg Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte absolut Sozialversicherungspflichtig NichtBürobeschäftigte(Fertigung etc.) absolut Sozialversicherungspflichtig Bürobeschäftigte absolut Bürobeschäftigtenquote des Verarbeitenden Gewerbes in% 113.830 114.470 116.702 115.160 110.990 107.718 106.220 107.366 67.685 67.226 67.714 66.400 63.549 61.246 59.935 60.372 46.145 47.244 48.988 48.760 47.441 46.472 46.285 46.994 40,5% 41,3% 42,0% 42,3% 42,7% 43,1% 43,6% 43,8% -6.464-5,7% -7.313-10,8% 849 1,8% - 3,2%*) München Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte absolut Sozialversicherungspflichtig NichtBürobeschäftigte(Fertigung etc.) absolut Sozialversicherungspflichtig Bürobeschäftigte absolut Bürobeschäftigtenquote des Verarbeitenden Gewerbes in% 203.740 231.086 238.422 234.122 225.774 219.584 217.457 215.712 11.972 5,9% 118.730 124.857 126.419 123.137 118.397 114.938 111.911 110.197-8.533-7,2% 85.010 106.229 112.003 110.985 107.377 104.646 105.546 105.515 20.505 24,1% 41,7% 46,0% 47,0% 47,4% 47,6% 47,7% 48,5% 48,9%- 7,2%*) *) Prozentpunkte Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis der SVP-Statistik empirica 2. Globalisierungsgewinner? Die beschleunigte Globalisierung hat in vielen Wirtschaftszweigen zu einer besonders hohen Leistungskraft geführt, die auch den Arbeitnehmern in diesen Sektoren zugute kommt. Durch Direktinvestitionen und Beteiligungsverflechtungen kommt es auch zu einem ständigen Transfer von Innovationen auch im Managementbereich der Firmen. Andere Bereiche waren diesem Wettbewerb nicht gewachsen. Arbeitnehmer haben als Verlierer ihre Arbeitsplätze verloren, Unternehmer ihr Kapital. Die erfolgreiche Exportwirtschaft ist in der Regel durch ein höheres Lohnniveau charakterisiert. Der weite Bereich der Sektoren für nicht handelbare Güter blieb im Durchschnitt in Produktivität und Einkommen hinter dem Exportsektor zurück. Die importierten Massengüter(Textilien, Uhren, Lebensmittel, Computer, Fotoapparate, Consumer Electronics) haben wegen ihrer niedrigen Preise die reale Kaufkraft der Konsumenten – vielfach Konsumenten mit unterdurchschnittlichen Einkommen – deutlich erhöht. Man muss vermuten, dass der Lohndruck, der durch Globalisierung in verschiedenen Sektoren verschärft wurde, wegen der Preissenkungen für importierte Konsumgüter mehr als kompensiert wurde. - 13-
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Internationaler Standortwettbewerb : wie kann Deutschland Globalisierungsgewinner bleiben?
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